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UNO - SCHLAGZEILEN

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Gründe der Rohingya Flüchtlingskrise haben Ursprung in Myanmar; Lösungen müssen auch dort gefunden werden

refugeeroh14. Februar 2018 – Etwa sechs Monate nachdem fast 700,000 Rohingyas wegen dem Ausbruch von Gewalt in Myanmar nach Bangladesch flüchteten sagen leitende Beamte der Vereinten Nationen, dass es an der Zeit ist die Ursachen aufzuarbeiten und Geflüchteten die Rückkehr in die Heimat in Sicherheit zu ermöglichen.

„Die Regierung [in Bangladesch] unternimmt Vorbereitungsmaßnahmen für den Notfall, aber internationale Unterstützung muss wachsen, um eine Katastrophe zu verhindern,“ erklärte Filippo Grandi, Hoher Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen. Er betonte, dass „die Lösung der Krise nur in Myanmar gefunden werden kann“.

„Es ist an der Zeit diesen zerstörerischen Kreislauf von Gewalt, Vertreibung und Heimatlosigkeit zu durchbrechen. Stattdessen müssen nachhaltige Maßnahmen ergriffen werden, um die tiefgreifende und andauernde Ausgrenzung der Rohingya-Minderheit zu unterbinden“, fügte Grandi hinzu.

Die Flüchtlingskrise begann Ende August, als das Militär in Myanmar eine Sicherheitsoperation im nördlichen Rakhine-Staat durchführte, und so tausende Kinder, Frauen und Männer gezwungen waren nach Bangladesh zu fliehen.

UN-Generalsekretär Guterres kommt zur Münchner Sicherheitskonferenz

74491814. Februar 2018 - UN-Generalsekretär António Guterres wird am Freitag an der Sicherheitskonferenz in München teilnehmen. Guterres wird zur Eröffnung der Konferenz eine der Hauptreden halten. Außerdem wird er zahlreiche bilaterale Gespräche führen. Zu den Teilnehmern zählen auch EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker, die Hohe Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik Federica Mogherini und NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg. Auf der Tagesordnung der MSC 2018 stehen insbesondere die Zukunft und Handlungsfähigkeit der Europäischen Union und ihre Beziehungen zu Russland und den Vereinigten Staaten. Darüber hinaus werden die Bedrohung der liberalen internationalen Ordnung, die zahlreichen Konflikte im Nahen und Mittleren Osten – insbesondere die sich verschlechternden Beziehungen zwischen den Golfstaaten – sowie die Entwicklung der politischen Lage im Sahel diskutiert. Zudem bilden Abrüstungsfragen einen Themenschwerpunkt, dabei vor allem der Konflikt um das Nuklearprogramm der Demokratischen Volksrepublik Korea.

Kinderhilfswerk UNICEF: Vier Millionen irakische Kinder sind hilfsbedürftig

irak12. Februar 2018 - Vor der Eröffnung der Geberkonferenz in Kuwait am heutigen Dienstag hat der UNICEF-Regionaldirektor für den Mittleren Osten und Nordafrika, Geert Cappaelaere, auf die Bedeutung der Konferenz hingewiesen.
„Die Konferenz in Kuwait ist eine hervorragende Möglichkeit für die globalen Führungsmächte ihre Bereitschaft zu illustrieren, in Kinder zu investieren und somit eine stabile Zukunft für den Irak zu ermöglichen“, äußerte sich Cappaelaere.
Aktuell lebt etwa ein Viertel der im Irak lebenden Kinder in Armut. Ein gemeinsamer Bericht von UNICEF und dem UN-Siedlungsprogramm soll im Rahmen der Konferenz präsentiert werden. Dieser kommt zu dem Schluss, dass Investitionen in Infrastruktur dringend notwendig sind, um die bis dato erzielten Fortschritte zu sichern. Seit 2014 gab es 150 Angriffe auf Bildungseinrichtungen und weitere 50 Attacken, die auf medizinische Einrichtungen verübt wurden.

Syrien: UN-Generalsekretär Guterres ruft zu Deeskalation auf

74722212. Februar 2018 - Nach dem Abschuss eines israelischen Kampfflugzeugs durch die syrische Luftabwehr nahe der gemeinsamen Grenze hat UN-Generalsekretär António Guterres alle Parteien zu einer "sofortigen und bedingungslosen Deeskalation der Gewalt" aufgerufen. Eine politische Lösung sei "der einzige Weg, um die Gewalt und das schreckliche Leid der syrischen Bevölkerung zu beenden", sagte ein Sprecher in New York. Der Generalsekretär beobachte sowohl die "alarmierende militärische Eskalation" innerhalb Syriens wie auch deren gefährliche Ausdehnung über die Landesgrenzen hinweg.

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UN-Generalsekretär Guterres: Erklärung zum Holocaust-Gedenktag, 27.1.2018

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