Montag, 26 Februar 2018
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Konflikt im Jemen erreicht “furchtbare Verlustzahlen”

JemenDer UN-Koordinator für humanitäre Hilfe im Jemen, Johannes van der Klaauw, hat vor den Auswirkungen des Konflikts auf die Zivilbevölkerung gewarnt. Er zeigte sich zutiefst besorgt über die Luftangriffe auf die Stadt Sa'ada, bei denen am Wochenende mehrere Menschen ums Leben ​gekommen sind.

''Viele Zivilisten sind in Sa'ada gefangen. Aufgrund des Treibstoffmangels haben sie keine​ Transportmittel'', berichtete der UN-Koordinator für humanitäre Hilfe.

Da das Sa'ada Gebiet zum militärischen Angriffsziel erklärt wurde, mussten zahlreiche Menschen fliehen. Angriffe auf dicht besiedelte Gebiete, mit oder ohne Vorwarnung, seien ein Verstoß gegen das humanitäre Völkerrecht, erklärte van der Klaauw.

Die Menschen im Jemen leiden außerdem unter mangelnder Grundversorgung. ''Die internationale Gemeinschaft wird ihre Hilfen verdoppeln, um die Kämpfe zu stoppen und Leben zu retten'', betonte der UN-Koordinator.

Seit Beginn des Konfliktes im März 2015 sind über 1500 Menschen im Jemen gestorben und rund 6000 verletzt worden.

Ban Ki-Moon und Putin diskutieren Ukraine-Krise

Putin, Ban Ki-moonBei der ​F​eier zum ​Sieg der Sowjetunion über Hitler vor 70 Jahren hat UN-Generalsekretär Ban Ki-moon den russischen Präsidenten Wladimir Putin in Moskau getroffen, um die Weltkriegsopfer zu ehren. Bei dem Treffen wurde auch über den Ukraine-Konflikt gesprochen.

Beide ​Seiten sollen sich darauf geeinigt haben, dass der Maßnahmenkatalog, um die Minsker Vereinbarungen umzusetzen, der beste Weg aus der Krise sei. Die Beteiligung der UN an einer friedlichen Lösung wurde ebenfalls diskutiert. Daneben waren die politische Situation in Syrien und Russlands Beitrag an internationalen Friedensmissionen und dem Klimawandel Themen bei dem Treffen.

"Triumph über die Tyrannei"

Ban Ki-moon, Gedenkfeier UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat an das Ende des Zweiten Weltkriegs vor 70 Jahren erinnert. Ban Ki-moon besuchte Gedenkzeremonien in Polen und der Ukraine, um den Sieg über den Faschismus zu feiern und der Opfer zu gedenken, die im Krieg ihr Leben ließen.

"Die langen Jahre des Zweiten Weltkriegs waren eine Zeit unglaublicher Gräueltaten, verlorenen Glaubens und verlorener Menschlichkeit", sagte Ban während der Gedenkfeier in Danzig. Dort traf der UN-Generalsekretär auch den polnischen Präsidenten Bronislaw Komorowski und den ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko.

1945 wurden die Vereinten Nationen "aus der Asche des Krieges" gegründet. Der Krieg habe seither die Mission und Arbeit der UN geprägt, betonte Ban Ki-moon.

Der heutige Gedenktag zeige auch, wie wichtig es für die EU in Anbetracht der Ukrainekrise sei, international zusammenzuarbeiten. "Das sind wir unseren Kindern und zukünftigen Generationen schuldig", mahnte der UN-Generalsekretär.

DR Kongo: Trauer um tote Blauhelm-Soldaten

MONUSCO, DR KongoUN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat die tödliche Attacke auf zwei UN-Soldaten in der Demokratischen Republik Kongo scharf verurteilt. Bei einem Angriff aus dem Hinterhalt wurden 30 weitere Soldaten verletzt.

Ein Konvoi der UN-Stabilisierungsmission (MONUSCO) sei unter Beschuss geraten. Die UN vermutet die Rebellengruppe Allied Democratic Forces (ADF) hinter dem Anschlag. Bereits am 4. Mai wurde ein UN-Helikopter im Beni-Gebiet angegriffen.

"Die UN wird weiterhin alles Nötige tun, um Zivilisten zu schützen und bewaffneten Gruppen zu neutralisieren", betonte Ban Ki-moon. Mitglieder des UN-Sicherheitsrats appellierten an die Regierung in der Demokratischen Republik Kongo, die Täter zu ermitteln und zur Rechenschaft zu ziehen.

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UN-Generalsekretär Guterres: Erklärung zum Holocaust-Gedenktag, 27.1.2018

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