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UNO - SCHLAGZEILEN

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Ban Ki-moon: Zypriotische und türkische Seite müssen auf erreichten Erfolgen aufbauen

07 27 cyprus eide24. November 2016 – Der Generalsekretär der Vereinten Nationen, Ban Ki-moon, hat beide Parteien im Zypernkonflikt aufgefordert, ihre Gespräche fortzusetzen. Ban würdigte das große Bemühen der türkisch-zypriotisch sowie griechisch-zypriotischen Verhandlungsführer während der jüngsten Gespräche in der Schweiz. Nach dem von der UN vermittelten Treffen forderte Ban beide Seiten auf, noch in diesem Jahr eine Einigung zu erreichen.
„Insbesondere in einer Region und in einer Welt, die von wachsenden Spannungen gekennzeichnet ist, darf diese historische Chance nicht verpasst werden“, hieß es in einer Stellungnahme aus dem Sprecherbüro Bans.
Zuvor war es während der Gespräche im schweizerischen Mont Pèlerin nicht gelungen, die Jahrzente andauernde Teilung der Insel zu überwinden. Bis zuletzt konnten sich die Verhandlungsführer über entscheidende Territorialfragen nicht einigen.
Während einer Demonstration am 21. November in Nicosia hatten sich Mitglieder beider Gemeinschaften für eine Einigung der Insel ausgesprochen. Ban zeigte sich angesichts dieser Erwartungshaltung zuversichtlich, dass beide Parteien ihre Bemühungen für eine Einigung fortsetzen. „Die Zyprioten verdienen es“, hieß es in dem Statement.

Ban Ki-moon: “Gemeinsame Wasserresourcen sind ein Grund zur Kooperation”

11 22 2016AfghanWater23. November 2016 – Drei Viertel aller UN-Mitgliedsstaaten teilen sich Gewässer wie Seen oder Flüße mit ihren Nachbarn. Vor diesem Hintergrund hat UN-Generalsekretär Ban Ki-moon den Wert der Ressource Wasser als Anlass zur Kooperation zwischen Staaten unterstrichen.
„Der Bedarf an Koordination im Bereich Wassermanagement ist besonders hoch für die mehr als 260 internationalen Flüße und mindestens ebenso vielen grenzübergreifenden Grundwasserspeicher“, sagte Ban während einer Debatte im UN-Sicherheitsrat.
Einem Konzeptpapier Senegals zufolge, könnte ein fehlendes Management der gemeinsamen Wasserreserven zu ähnlichen Konflikten führen, wie sie im Bereich gemeinsamer Ölvorkommen erlebt wurden. Die Debatte im Sicherheitsrat dient dazu, erfolgreiche Erfahrungen zur Kooperation und Mediation auszutauchen und bietet damit die Möglichkeit, die Fähigkeit der Vereinten Nationen im Bereich Konfliktprävention zu verbessern.
„Zugang zu Wasser kann lokale Spannungen verstärken“ sagte Ban mit Blick auf Konflikte um knappe Wasserresourcen in Darfur und Afghanistan. Gleichzeitig verwies der Generalsekretär auf die historische Rolle von Wasser als Grund zur Kooperation sowohl zwischen Staaten als auch innerhalb eines Landes.

Klimagipfel COP22: "Diese Dynamik ist nicht zu stoppen”

11 18 marrakech wrapNach zwölf Tagen intensiver Verhandlungen ist die 22. "Conference of the Parties" (COP22) in Marokko zu Ende gegangen. In der Abschlusserklärung, der „Prokolamation von Marrakesch“, wiederholten die Regierungschefs ihr Vorhaben den Kampf gegen den Klimawandel mit „höchstem politischen Engagement“ zu führen.

Vertreter von 196 Ländern waren nach Marokko gereist, um die Arbeit nach dem historischen Pariser Klimavertrag fortzusetzen. Das Abkommen war während der vergangen UN-Klimakonferenz (COP21) im Dezember 2015 verabschiedet worden und verpflichtet Staaten den globalen Temperaturanstieg auf 2 Grad Celsius zu begrenzen.

Nachdem in Paris vereinbart wurde was erreicht werden soll, trafen sich die Landesvertreter in Marokko nun erstmalig um darüber zu sprechen wie die ambitionierten Ziele erreicht werden können. Auf der Agenda standen daher vor allem technische Details bezüglich der Finanzierung, Datenerhebung sowie Ergebnisskontrolle des Pariser Abkommens.

Zum Abschluss der Konferenz einigten sich die Regierungen darauf, bis 2018 das Regelwerk zur Operationalisierung des Abkommens abzuschließen. Während der Konferenz wurden außerdem millionen-schwere Initiativen losgetreten, die sich unter Anderem mit sauberer Energie, sowie Wasser- und Ernährungssicherheit beschäftigen.

Nach der Wahl von Donald Trump zum nächsten US-Präsidenten betonte UN-Generalsekretär, der das Pariser Abkommen zu seinem politischen Erbe gemacht hat, dass er auf die USA als „einen wichtigen Partner im Kampf gegen den Klimawandel“ zähle.

Nachdem das Paris-Abkommen am 4. November in Kraft getreten war, äußerte sich Patricia Espinosa, Generalsekretärin der UN-Klimarahmenkonvention, positiv über den Fortschritt während der Konferenz in Marrakesch: „Während COP22 haben die Länder wiederholt gezeigt, dass dieses Abkommen in ihrem nationalen Interesse liegt und der Weg ist hin zu einer besseren Zukunft“.

Die nächste UN-Klimakonferenz (COP23) wird unter dem Vorsitz der Republik Fidschi in Bonn stattfinden.

UN-Klimakonferenz in Marrakesch zeigt Geschlossenheit

70417318. November 2016 - Die Vertreter von fast 200 Staaten haben kurz vor dem Abschluss der UN-Klimakonferenz in Marokko Einigkeit demonstriert. In der sogenannten Proklamation von Marrakesch sagten sie den Treibhausemissionen den Kampf an und verpflichteten sich zur vollständigen Umsetzung des UN-Klimaschutzabkommens von Paris. Es wurde bislang von 111 der 195 Unterzeichnerstaaten ratifiziert, darunter die beiden größten Treibhausverursacher China und USA. Der designierte US-Präsident Donald Trump hatte im Wahlkampf eine Abkehr vom Pariser Klimavertrag angekündigt.

In der Proklamation von Marrakesch wird das Ziel der Industriestaaten bekräftigt, bis 2020 jährlich über 90 Milliarden Euro für die Entwicklungsländer aufzubringen. Ein Versprechen, das bereits bei der Kopenhagener Klimakonferenz von 2009 gemacht wurde. Es sei dringend notwendig, diese Länder zu unterstützen. Ziel sei, die Armut zu beenden, die Versorgung mit Nahrung zu gewährleisten und die Landwirtschaft an die Herausforderungen des Klimawandels anzupassen.

Der Pariser Klimavertrag sieht vor, die Erderwärmung auf deutlich unter zwei Grad, möglichst sogar auf weniger als 1,5 Grad im Vergleich zum vorindustriellen Zeitaletr zu begrenzen.

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UN-Generalsekretär António Guterres: Erklärung zum Internationalen Frauentag, 8.3.2018

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