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UNRWA wirbt für finanzielle Unterstützung

unrwa23 Januar 2018 - Das Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten (UNRWA) hat am Montag eine weltweite Fundraising- Kampagne ins Leben gerufen.

Die Kampagne #DignityIsPriceless kommt nach der Ankündigung der US-Regierung, mehr als die Hälfte ihrer Hilfsmittel an die Organisation zurückzuhalten.

„An dieser Stelle möchte ich allen Betroffenen versichern, dass unsere Schulen [...] weiter geöffnet bleiben (und) die medizinische Versorgung sowie weitere Unterstützungsmaßnahmen weiterlaufen werden. Dies ist zwingend notwendig, auch wenn es sicherlich eine große Herausforderung darstellt,“ äußerte sich der Chef des Hilfswerkes, Pierre Krähebühl, während der Veröffentlichung der Kampagne.

Nach Angaben des UNRWA könnten die jüngsten Budgetkürzungen verheerende Auswirkungen haben auf das Leben von Millionen Flüchtlingen in Jordanien, dem Libanon, Syrien, im Gaza-Streifen sowie im Westjordanland. Sie gefährden die Durchführung von Hilfsmaßnahmen, wie unteranderem die Finanzierung von Bildungseinrichtungen für über 525.000 Kinder in über 700 UNRWA-Schulen sowie grundlegende medizinische Versorgung und Lebensmittelrationen.

Der Chef des Hilfswerkes betonte, dass das Mandat des UNRWA durch eine Resolution der Generalversammlung geschützt sei und rief gleichzeitig jeden dazu auf, die Kampagne zu unterstützen.

Jemen: Die UN und humanitäre Partner rufen dringend zur Unterstützung des größten humanitären Hilfsplans für Jemen auf

2Yemen Saada 2017 UN0739592. Januar 2018 – Aufgrund der sich verschlechternden Lage im Jemen veröffentlichten die Vereinten Nationen und ihre Partner einen etwa 3 Milliarden Dollar schweren Hilfsplan, um über 13 Millionen Menschen mit dringend benötigter Hilfe zu erreichen.

Am Sonntag wurde der humanitäre Hilfsplan für Jemen für 2018 veröffentlicht. Dabei handelt es sich um den bisher größten gemeinsamen Aufruf für Jemen, wo wegen des zweijährigen Konflikts drei Viertel der Bevölkerung auf humanitäre Hilfe angewiesen sind. Davon befinden sich rund 11 Millionen in akuter Lebensgefahr.

“Humanitäre Hilfe ist keine Lösung für die Notlage der Menschen im Jemen, aber es ist die einzige Rettungsleine für Millionen von ihnen“, bekundete Jamie McGoldrick, humanitärer Koordinator im Jemen, in einer Pressemitteilung zur Veröffentlichung des Hilfsplans. „Heute rufen die humanitären Partner die internationale Gemeinschaft zur Unterstützung dieser Rettungsleine auf“.

Nach Geldkürzungen: Gesundheits- und Ausbildungsprogramme für palästinensische Flüchtlinge gefährdet

18Damascus UNRWA 2015 23961 . Januar 2018 – Mit der Entscheidung mehr als die Hälfte der Summe ihrer Investitionen für das UN-Hilfswerk für Palästina-Flüchtlinge (UNRWA) einzustellen, bedrohen die Vereinigten Staaten “einen der erfolgreichsten Entwicklungshilfe-Einsätze im Nahen Osten“, erklärte der Generalkommissar der UNRWA, Pierre Krähenbühl, in einer Stellungnahme am Mittwoch.
Die USA hatten angekündigt, ihre Unterstützung von 350 Millionen auf gerade mal 60 Millionen Dollar zu reduzieren. Dieser Einschnitt bedrohe die Arbeit des Programms in der gesamten Region, fügte Krähenbühl hinzu.
“Auf dem Spiel stehen der Zugang von 525,000 Jungen und Mädchen an 700 UNRWA Schulen und deren Zukunft. Auf dem Spiel stehen die Würde und die Sicherheit von Millionen palästinensischer Flüchtlinge, der Zugang zu ärztlicher Versorgung, unter anderem Geburtshilfe und weitere lebenswichtige Leistungen“.
Die Kürzungen erhöhen zudem das Risiko erneuter regionaler Destabilisierung und Radikalisierung. Der Generalkommissar forderte daher alle anderen Partner und Spender dazu auf, ihre Unterstützung fortzuführen und neue Spendegemeinschaften und Initiativen zu gründen, um die Effektivität des Programms weiterhin zu gewährleisten.
Die Arbeit der UNRWA sei unerlässlich für die Sicherheit in der Region, unterstrich auch UN-Generalsekretär António Gutteres: „Wenn die UNRWA die Kapazität verliere, für die lebenswichtigen Leistungen und Nothilfebeiträge aufzukommen, wäre das ein sehr ernstes Problem. Und wir werden alles tun, um eine solche Situation zu verhindern.“

Warnung vor „brüchigem Frieden“- UN-Generalsekretär skizziert Handlungsfelder für 2018

17. Jgutianuar – UN-Generalsekretär António Guterres hat während eines informellen Treffens der UN-Generalsversammlung auf die größten Herausforderungen für das Jahr 2018 hingewiesen. Dabei rückte er den Nuklearstreit auf der koreanischen Halbinsel, den Klimawandel sowie die Konflikte im Nahen Osten und die Rohingya-Krise in den Fokus.
„Bei meinem Amtsantritt letztes Jahr habe ich dazu aufgerufen, das Jahr 2017 zu einem Jahr des Friedens zu machen. Ein Jahr später müssen wir uns eingestehen, dass dieser Frieden nicht erreicht wurde“, so Guterres.
Die Bedrohung durch Nuklearwaffen sei die höchste seit dem Ende des Kalten Krieges und der „Klimawandel schreitet schneller voran als unsere Gegenmaßnahmen“, sagte Guterres in seiner Ansprache.
Neben wachsender Ungleichheit und Menschenrechtsverletzungen verwies Guterres auch auf den weltweiten Anstieg von Xenophobie, unverhohlenem Rassismus und nationalistischen Tendenzen. „Der einzige Weg diesen Veränderungen nachhaltig entgegenzutreten ist es, gemeinsam für eine bessere und sichere Zukunft einzutreten,“ so Guterres.
In diesem Zusammenhang begrüßte er die Wiederaufnahme von Gesprächen zwischen den beiden Parteien auf der Koreanischen Halbinsel und lobte die entschlossene Haltung des Sicherheitsrates gegenüber Nordkorea. „Wir müssen auf diesen kleinen Zeichen der Hoffnung aufbauen und unsere diplomatischen Bemühungen zur Denuklearisierung der Koreanischen Halbinsel ausbauen“, sagte Guterres. In diesem Zusammenhang zeigte sich Guterres erfreut bezüglich der Teilnahme Nordkoreas an den Olympischen Winterspielen.
Die verfahrene Situation im Mittleren Osten beschrieb er als „Gordischen Knoten“, den es im Namen der Sicherheit und der Stabilität zu entflechten gelte. Im Palästinakonflikt seien die Fronten hingegen klar, es führe kein Weg an einer Zweistaaten-Lösung vorbei. Auf dem Europäischen Kontinent sei die dringendste Herausforderung das Erstarken des Nationalismus, wie etwa im Westbalkan. Diese Tendenz bringe gefährliche Implikationen für eine langfristig stabile Sicherheitsarchitektur mit sich und müsse daher eingedämmt werden, so Guterres.
Auf die Attacken gegen die Rohingya müsse mit einer klarer humanitären Antwort reagiert werden. Daher rief er abermals zur Unterstützung der bereits nach Bangladesh Geflohenen auf.

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UN-Generalsekretär Guterres: Erklärung zum Holocaust-Gedenktag, 27.1.2018

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