Dienstag, 17 September 2019
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UNO - SCHLAGZEILEN

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UN fordern Behörden und Demonstranten in Hongkong nachdrücklich zu deeskalierendem Handeln auf

HongKong14. August 2019 - Die Hohe Kommissarin für Menschenrechte der Vereinten Nationen (OHCHR), Michelle Bachelet, ist über die laufenden Ereignisse in der Sonderverwaltungsregion Hongkongs (SAR) besorgt. Die Eskalation der Gewalt in den letzten Tagen sei besorgniserregend, sagte ihr Sprecher am Dienstag gegenüber Reportern in Genf.

Nach Chaos am internationalen Flughafen Hongkongs und der zweitägigen Aussetzung des Flugbetriebs brachte Bachelet ihre Forderung und Besorgnis zum Ausdruck. Sie verurteile „jede Form von Gewalt“ oder Zerstörung von Eigentum und fordere „die Behörden und die Menschen in Hongkong auf, einen offenen und integrativen Dialog zu führen, um alle Probleme friedlich zu lösen."

UN Appell: „Simbabwes schlimmste Hungerkrise muss bekämpft werden“

Zimbabwe WFP8. August 2019 – Das Welternährungsprogramm (WFP) hat seinen humanitären Appell für Simbabwe verstärkt, um die Nahrungsmittelhilfe für die am stärksten von Dürre, Überschwemmungen und wirtschaftlicher Stagnation betroffenen Menschen zu erhöhen. Das Land befinde sich in der „schlimmsten Hungerkrise“, die Simbabwe je erlebt habe.

Bei einer Veranstaltung in Genf betonte der Sprecher des Welternährungsprogramms (WFP), Hervé Verhoosel: „Das WFP wird die Hilfe vor allem für die von Dürre betroffenen Bewohner erhöhen, aber auch die Kapazitäten der Bevölkerung aufbauen, um auf Klimaschocks zu reagieren.“ Verhoosel forderte die humanitäre Gemeinschaft auf, Maßnahmen und geforderte Mittel zu unterstützen, um auf die schwierige humanitäre Situation des Landes zu reagieren.

UN-Menschenrechtskommissarin: "Alle Staaten tragen Hauptverantwortung für den Schutz vor Hassattacken"

Bachelet7. August 2019 – UN-Menschenrechtskommissarin Michelle Bachelet hat die Schießereien des vergangenen Wochenendes in den USA verurteilt und gemahnt, dass "nicht nur die USA, sondern alle Staaten" mehr tun sollten, um Diskriminierung zu stoppen.

Bei einer Veranstaltung in Genf begrüßte der Sprecher von Bachelet, Rupert Colville, die Ablehnung der USA von „Rassismus, Hass und weißer Vorherrschaft“ nach den beiden Tragödien, bei denen am Samstag in Texas und Ohio mindestens 29 Menschen ums Leben gekommen waren.

Colville forderte Social Media Unternehmen und Regierungen auf, bei Maßnahmen zusammenzuarbeiten, die eine wachsende Anzahl von Hassverbrechen und deren Verbreitung über Social Media in den USA und anderen Orts aufhalten könnten.

UN-Generealsekretär verurteilt bewaffnete Angriffe in den USA

Guterres ElPasoShootingUN-Generalsekretär António Guterres hat den Terroranschlag in El Paso (Texas) am vergangenen Samstag auf das "Schärfste" verurteilt, sowie seinen "Schock und seine Empörung" über die Massenerschießungen wenige Stunden später in Dayton (Ohio) zum Ausdruck gebracht.

Guterres drückte den Familien und Angehörigen der Opfer sein tief empfundenes Beileid aus. Er drückte seine Solidarität mit den Menschen und Regierungen der Vereinigten Staaten und Mexikos aus, die bei dem El-Paso-Angriff jeweils Mitbürger verloren.

In einer Erklärung seines Sprechers betonte Guterres am Montag, dass „alle zusammenarbeiten müssen, um Gewalt, die auf Hass, Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung jeglicher Art beruht, entgegenzuwirken“.

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