Freitag, 23 Februar 2018
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UNO - SCHLAGZEILEN

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UN fordern 1 Milliarde US-Dollar für Bekämpfung des Hungers

Somalia OCHA DSC03481 giles9. Februar 2018 – Andauernde Konflikte und Naturkatastrophen sorgen dafür, dass Millionen Menschen von Hunger bedroht sind. Die UN-Landwirtschaftsorganisation (FAO) hat deshalb einen Nothilfeappell von1 Milliarde US-Dollar veröffentlicht, um akuten Hunger in 26 Staaten bekämpfen zu können. “Millionen Menschen konnten durch schnelle humanitäre Hilfe 2017 gerettet werden, auf der anderen Seite stehen viele weitere Millionen vor dem Verhungern”, sagte FAO-Direktor Dominique Burgeon.
Den neuen Bericht zu globalem Hunger finden Sie hier.

UN verstärken Hilfe für Jemen

06 21 2017 OCHA Yemen8. Februar 2018 –  Die Vereinten Nationen setzten neun Millionen Dollar Notfallgelder ein, um mehr als 600.000 Menschen im Jemen zu helfen. Mehr als 50 Prozent der medizinischen Einrichtungen im Land sind nicht mehr funktionstüchtig. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) will mit diesem Geld verhindern, dass sich ansteckende Krankheiten ausbreiten.Das Geld aus dem zentralen UN-Nothilfefonds (CERF) wird für 190.000 Binenvertriebene genutzt. Außerdem für über 400.000 Menschen der Gastgemeinden, vor allem chronisch Kranke, Schwangere, Stillende und unterernährte Kinder. 

 

Syrien: UN warnen vor einer sich verstärkenden humanitären Krise

damascusheute7. Februar 2018 – Hochrangige Vertreter der Vereinten Nationen in Syrien haben die beteiligten Parteien aufgefordert, die Kämpfe umgehend zu beenden, damit den Menschen im Land geholfen werden kann.

In Afrin haben die andauernden Kämpfe und Ausgangsblockaden zur Folge, dass viele Zivilisten in der Region gefangen sind und nicht in sichere Gebiete fliehen können. Den UN zufolge handelt es sich um 380 Familien, die die Gegend um Aleppo erreicht haben sowie tausende weitere Menschen, die innerhalb Afrins heimatvertrieben wurden.

Im Gebiet Al-Hasaka wurde ein Übereinkommen getroffen, das einigen Organisationen der UN erlaubt, ihre humanitäre Hilfsarbeit fortzusetzen.

Die Regionen Raqqa, Idlib und Ghouta bleiben weiterhin von humanitärer Hilfe abgeschnitten.

Höchst beunruhigend sind mehrfache Berichte aus Ghouta, Saraqeb, Idlib und Douma, wo zurzeit eine Untersuchung wegen des möglichen Einsatzes von Chlorgas begonnen hat. „Was in Ghouta geschieht, ist keine gewöhnliche humanitäre Krise mehr, da Hilfe verhindert wird. Bei diesen Belagerungen handelt es sich um internationale Verbrechen in Form von willkürlichem Beschuss und dem bewussten Aushungern der Zivilbevölkerung“, erklärte der Vorsitzende der Untersuchungskommission, Paulo Pinheiro.

Der UN-Sicherheitsrat beschäftigt sich mit potenziellem Einsatz chemischer Waffen in Syrien

nakamitsu6. Februar 2018 – Die Hohe Beauftragte für Abrüstungsfragen, Izumi Nakamitsu, hat am Montag eine angemessene Antwort des Sicherheitsrats gefordert, sollte der Einsatz verbotener Chemiewaffen in Syrien nachgewiesen werden.
Sie unterrichtete den Sicherheitsrat am Montag über die Arbeit der Vereinten Nationen und deren Kooperation mit der Organisation für das Verbot chemischer Waffen.
„Neue Untersuchungen sind in Arbeit. Sollten diese zu dem Schluss kommen, dass ein Einsatz chemischer Waffen nachgewiesen werden könne oder sehr wahrscheinlich sei, gilt es, unsere Anstrengungen zu intensivieren. Ein solches Ergebnis bedarf einer klaren Antwort.“
Jüngste Veröffentlichungen berichten von neun Fällen von Atemnot nach dem Abwurf einer wahrscheinlich mit giftigen Gasen gefüllten Bombe. Diese Erkenntnisse führen unweigerlich zu der Schlussfolgerung, dass „es in unserer kollektiven Verantwortung ist, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen“, so Nakamitsu.
„Der Generalsekretär und ich hoffen sehr, dass eine gemeinsame Antwort ein einheitliches Vorgehen fördert und Straflosigkeit verhindert“, sagte sie. Im November vergangenen Jahres war eine Erneuerung des Mandats eines internationalen Untersuchungskomitees am russischen Veto gescheitert.

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UN-Generalsekretär Guterres: Erklärung zum Holocaust-Gedenktag, 27.1.2018

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