Dienstag, 17 September 2019
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UN-Generalsekretär lobt den Mut der Bürger der DR Kongo und die Opfer der Blauhelme

 

8189201. September 2019 – Am zweiten Tag seines Besuchs in der Demokratischen Republik Kongo hat UN-Generalsekretär Guterres den Mut der Bürger des Landes sowie die Arbeit der Friedenstruppen gewürdigt.
Guterres sprach am Sonntag auf einer Pressekonferenz in der Stadt Beni, die sich im Epizentrum der tödlichen Ebola-Epidemie des Landes befindet. Dort seien die Menschen in der Region auch von anderen ernsten Problemen betroffen, wie Masern, Malaria und Cholera sowie politischer Unsicherheit.
Der Leiter der UN drückte den Familien und Angehörigen der Opfer von Gewalt sein Beileid aus. Zusätzlich forderte er alle bewaffneten Gruppen auf, ihre Angriffe auf die Zivilbevölkerung und die Sicherheitskräfte, die mit dem Schutz der kongolesischen Bevölkerung beauftragt sind, unverzüglich einzustellen.
„Die Blauhelme haben im Dienste des Friedens einen hohen Preis gezahlt. Dies stärkt jedoch nur unsere Entschlossenheit. Wir werden alles daran setzen, der Geißel der Unsicherheit in dieser Region ein Ende zu setzen. Es ist wichtig, dass die Menschen in Beni wissen, dass wir ihre Schreie der Not hören.”
Der Generalsekretär besuchte auch das Mangina Ebola Behandlungszentrum. Dort brachte er seine Bewunderung für die Widerstandsfähigkeit der Bevölkerung zum Ausdruck und wies darauf hin, wie wichtg es ist, die Krankheit für die Sicherheit des Landes zu bekämpfen.

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