Dienstag, 22 Oktober 2019
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UNICEF startet neues Bildungszugangsprogramm in Somalia

Somalia UNICEF Bildung15. Juli 2019 – Mehr als 50 Prozent der Kinder in Somalia gehen nicht in die Schule. Der Zugang zu Bildung ist äußerst begrenzt. Um das Problem anzugehen, hat sich der UN-Kinderfonds UNICEF mit der Regierung und dem globalen „Education Cannot Wait“ Fond zusammengetan, um ein Programm zu starten, das Kindern, die von anhaltenden Krisen im Land betroffen sind, helfen soll.

Dürre, Ernährungsunsicherheit, Armut und Ungleichheit sind einige der Herausforderungen, wegen denen weniger Kinder in die Schule gehen. Die Bildungsaussichten für Kinder in Somalia in ländlichen Gebieten und für Binnenvertriebene im schulpflichtigen Alter sind besonders schlecht: Nur 26 Prozent der Kinder in ländlichen Gemeinden und 16 Prozent der Binnenvertriebenen gehen in die Grundschule.

Das Programm hat eine Laufzeit von drei Jahren und ist mit einem Budget von 64 Millionen US-Dollar ausgestattet. Es soll mehr als 54.000 Kindern eine Ausbildung ermöglichen.

In einer am Samstag veröffentlichten UNICEF-Erklärung wurde gesagt, dass das Ziel darin besteht, „verbesserte Lernergebnisse für Kinder im schulpflichtigen Alter zu erzielen, die von Notfällen betroffen sind“, indem der Zugang zu qualitativ hochwertiger, integrativer, geschlechtsspezifischer, kinderfreundlicher und nachhaltiger Bildung verbessert wird.

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