Freitag, 18 Oktober 2019
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Sudan: UNICEF-Chefin fordert ein Ende der Gewalt

Sudan UNICEF12. Juni 2019 - Berichten zufolge wurden im Sudan mindestens 19 Kinder getötet und weitere 49 verletzt, seit Anfang dieses Monats eine militärische Gegenreaktion gegen Demonstranten begann. Die Leiterin des UN-Kinderhilfswerks (UNICEF), Henrietta Fore fordert ein Ende der Gewalt.

"Wir haben Informationen erhalten, dass Kinder inhaftiert, rekrutiert und sexuell missbraucht werden", sagte die UNICEF-Exekutivdirektorin. „Angesichts der Auswirkungen der anhaltenden Gewalt und Unruhen auf Kinder und Jugendliche“ brachte sie ihre tiefe Besorgnis zum Ausdruck. Sie forderte die Internationale Gemeinschaft dazu auf, sich entschlossen für Frieden im Sudan einzusetzen.

Nachdem die drei Jahrzehnte andauernde autokratische Herrschaft von Präsident Omar al-Bashir im April mit einer militärischen Übernahme endete, stockten die Gespräche zwischen Demonstranten und dem regierenden Übergangs-Militärrat im Mai bezüglich eines Zeitplans für den Übergang in eine Zivilregierung.

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