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Rund 52 Millionen Menschen im Nahen Osten und Nordafrika leiden unter chronischer Unterernährung

9. Mai 2019 – rfdifowdfwDer Hunger nimmt weiter zu, da sich Konflikte und langwierige Krisen in der Region Naher Osten und Nordafrika (NENA) verschärft haben. Die Ernährungssicherheit für die kommenden Jahre wird durch diese Entwicklung beeinträchtigt werden, warnte die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO). 

„Konflikte und zivile Instabilität haben nachhaltige Auswirkungen auf die Nahrungsmittel- und Ernährungssicherheit der betroffenen und umliegenden Länder in den Regionen", sagte Abdessalam Ould Ahmed, stellvertretender Generaldirektor und NENA-Vertreter der FAO. Er stellte fest, dass die Verwirklichung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung, einschließlich des Hauptziels zwei: von Zero Hunger, gefährdet sein könnte. 

Der regionale Überblick der FAO über Ernährungssicherheit im Nahen Osten und Nordafrika unterstreicht, dass seit 2011 52 Millionen Menschen in der Region an chronischer Unterernährung leiden. Der Bericht hebt auch hervor, dass die Arbeitslosigkeit in NENA, insbesondere für Jugendliche und Frauen, eine große regionale Herausforderung darstellt.

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