Mittwoch, 19 Dezember 2018
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Guterres: Gewalt gegen Frauen „Zeichen der Schande“ für Gesellschaften

Women violence26. November 2018 - Generalsekretär António Guterres hat die Gewalt gegen Frauen als Menschenrechtsverletzung, moralischen Affront und als„Zeichen der Schande für Gesellschaften“ bezeichnet. Am Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen rief er dazu auf, diese Schande weltweit zu beenden.

Weiterhin wies Guterres darauf hin, dass Gewalt und Missbrauch ein Hindernis für inklusive, gerechte und nachhaltige Entwicklung sei.

„Erst wenn die Hälfte unserer Bevölkerung, die Frauen und Mädchen repräsentieren, frei von Angst, Gewalt und alltäglicher Unsicherheit leben kann, können wir sagen, dass wir in einer gerechten Welt leben“, sagte der Generalsekretär. Frauen würden durch jegliche Form von Geschlechterungleichheit angreifbar gemacht. Das schade sowohl der einzelnen Frau, als auch ihrer Familie und der Gesellschaft als Ganzes. Gewalt nehme viele Formen an, sagte Guterres: von häuslicher Gewalt bis hin zu Menschenhandel, von sexueller Gewalt bis zu Kinderehen, Genitalverstümmelung oder Morden.

Der Generalsekretär sagte, Frauenbewegungen gegen Gewalt und Belästigung würden dadurch gestärkt, dass immer mehr Frauen aus aller Welt und aus verschiedensten Verhältnissen mit ihren Erfahrungen an die Öffentlichkeit träten.

Die globale „UNiTE“-Kampagne der Vereinten Nationen setzt sich dieses Jahr unter dem Motto „Orange the World: #HearMeToo“ für Überlebende von gewalttätigen Übergriffen und Aktivisten ein.

„Mit Orange als vereinende Farbe der Solidarität, soll der Hashtag #HearMeToo eine klare Botschaft senden: Gewalt gegen Frauen und Mädchen muss jetzt enden und wir alle können dazu etwas beitragen“, sagte Guterres.

UN-Generalsekretär Guterres zum Internationalen Tag der Menschenrechte, 10. Dezember 2018

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