Mittwoch, 19 Dezember 2018
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Guterres nennt Gewalt gegen Frauen „weltweite Pandemie“

Frauen, Gewalt, Guterres19. November 2018 „Bis Frauen und Mädchen nicht frei von Angst, Gewalt und Unsicherheit leben können, kann sich die Welt weder als fair noch als gleichberechtigt bezeichnen.“
Mit diesem Statement machte der Generalsekretär António Guterres anlässlich eines Special Event im Hauptbüro der Vereinten Nationen auf die am 19. November beginnende Kampagne UNite aufmerksam. Unter dem Motto „Orange the World: #HearMeToo“ ruft die Kampagne auf, 16 Tage lang die Aufmerksamkeit auf die weltweite Pandemie der Gewalt gegen Frauen zu richten und der Botschaft von Opfern und Aktivisten globale Beachtung zu schenken.
Kern des Problems ist, Guterres zufolge, der Mangel an Respekt gegenüber Frauen und Mädchen. Männer versäumten demnach, die Gleichheit und Würde von Frauen in vollem Maße anzuerkennen.
Für UN-Woman Leiterin Phumzile Mlambo-Ngcuka geben UN Initiativen wie der „UN Trust Fund to End Violence Against Women“, die das Leben von Frauen grundlegend verändern, Anlass zur Hoffnung.
Die Präsidentin der Generalversammlung Maria Fernanda Espinosa Garces jedoch machte auf alarmierende Statistiken aufmerksam: demnach hätten fast 35% der Frauen schon einmal eine Form physischer und/oder sexueller Gewalt erlitten. Das projeziere ein schlechtes Bild auf alle Gemeinschaften, Staaten und die Vereinten Nationen und stelle laut Garces eindrücklich dar, dass die Welt immer noch weit entfernt von ihrem Ziel, Gewalt gegen Frauen und Mädchen zu beenden, entfernt sei.
Der Internationale Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen findet am 25. November statt.

Die ganze Rede hier: https://bit.ly/2qWRjKR

UN-Generalsekretär Guterres zum Internationalen Tag der Menschenrechte, 10. Dezember 2018

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