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UN-Konferenz zu Biodiversität: Korallenriffe sind massiv bedroht

Korallenriff, Rotes Meer15. November 2018 - Die globale Gemeinschaft muss dringend aktiv werden, wenn sie das Aussterben von Korallenriffen in den nächsten Jahrzehnten verhindern will. Unter diesem Ziel haben sich bei der UN-Konferenz zu Biodiversität in Ägypten am Mittwoch acht internationale Organisationen zusammengeschlossen: das Umweltprogramm der UN (UNEP), die International Coral Reef Initiative, der World Wildlife Fund, die Wildlife Conservation Society, The Nature Conservancy, Vulcan Inc., die Ocean Agency, sowie das Sekretariat der UN-Konvention zu Biodiversität (CBD).

„Jedem, der einmal unter die Wasseroberfläche geschaut hat, ist sofort klar, dass die Zukunft der Korallenriffe massiv bedroht ist“, sagte UNEP-Chef Erik Solheim. „Diese Explosion von Farben und Leben sieht momentan einer sehr bleichen Zukunft entgegen.“

Korallenriffe versorgen hunderte Millionen von Menschen mit Nahrung und Lebensgrundlagen, ernähren über ein Viertel der Meereslebewesen und schützen Menschen und Küstenlinien vor Naturkatastrophen. Wenn jetzt keine Maßnahmen ergriffen würden, könnten sie für immer verloren sein, so Solheim. Neben der Klimaerwärmung stellen auch Überfischung, Verschmutzung und Küstenbebauung große Gefahren für die Riffe dar.

UN-Generalsekretär Guterres zum Internationalen Tag der Menschenrechte, 10. Dezember 2018

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