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UN bemühen sich um Deeskalation im Gazastreifen

gaza strip14. November 2018 - UN-Generalsekretär António Guterres verfolgt aufmerksam die angespannte Situation im Gazastreifen. Er forderte alle Parteien zu „maximaler Zurückhaltung“ auf und wies darauf hin, dass die palästinensische Hamas und die israelische Regierung mithilfe Ägyptens als Vermittler Verhandlungen über einen Waffenstillstand führten. Der UN-Sonderbeauftragte für die Region, Nickolay Mladenov, arbeite mit allen Beteiligten daran, die Lage zu deeskalieren.

Laut Medienberichten brach der jüngste Konflikt am Sonntagabend aus, nachdem bekannt geworden war, dass eine israelische Sondereinheit tief im Gazastreifen mindestens sechs Palästinenser getötet hatte. Die Hamas reagierte darauf mit mehreren hundert Raketenabschüssen Richtung Israel. Daraufhin bombardierten israelische Truppen mehrere Ziele im Gazastreifen, unter anderem die Station des Hamas-geführten Fernsehsenders Al-Aqsa TV.

Die Hamas drohte damit, die Raketenangriffe weiter zu verstärken, sollte Israel sein aggressives Verhalten fortsetzen. Die seit Monaten andauernden Friedensverhandlungen zwischen den Konfliktparteien, angeleitet von den UN und Ägypten, drohen damit zu scheitern.
Die Situation im Gazastreifen ist extrem heikel, seit im März dieses Jahres 150 Palästinenser bei Demonstrationen am Grenzzaun zu Israel von israelischen Sicherheitskräften getötet und über 10.000 verletzt wurden.

UN-Generalsekretär Guterres zum Internationalen Tag der Menschenrechte, 10. Dezember 2018

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