Mittwoch, 14 November 2018
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Mehr als neun von zehn Kindern sind tödlicher Luftverschmutzung ausgesetzt

WHO Report Air Pollution 230. Oktober 2018 - Luftverschmutzung „lässt Gehirne von Kinder verkümmern“ und beeinträchtigt ihre Gesundheit mehr als ursprünglich erwartet, teilte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Montag mit.

In einem Aufruf für konkrete politische Zugeständnisse von Regierungen auf der ganzen Welt, wie sie dieses Problem angehen wollen, berichtet die Weltgesundheitsorganisation (WHO), dass mehr als neun von zehn Jugendlichen Luft einatmen, die so verschmutzt ist, „dass ihre Gesundheit und ihre Entwicklung einem ernsten Risiko ausgesetzt sind.“

Die Untersuchungsergebnisse der WHO wurden am Vorabend der ersten weltweiten Konferenz für Luftverschmutzung und Gesundheit, die ab heute in Genf stattfindet, veröffentlicht. Neusten Schätzungen zufolge Schätzung, dass im Jahr 2016 600.000 Kinder an Infektionen der unteren Atemwege starben, die durch verschmutzte Luft verursacht wurden.

Laut WHO-Bericht soll „die enorme Anzahl an Krankheiten und Todesfällen, die durch diese neuen Daten aufgedeckt wurden, in einen dringenden Handlungsaufruf an die weltweite Gemeinschaft resultieren. Insbesondere für diejenigen aus dem Gesundheitssektor.“ Gleichzeitig wird darin angemerkt, dass die Auswirkungen der Luftverschmutzung in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen am schlimmsten sind.

Mehr Informationen: https://bit.ly/2COs18T

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