Donnerstag, 15 November 2018
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Mörder von Journalist/innen zur Rechenschaft ziehen: die UNESCO sucht Medien-Partner für neue Kampagne

UNESCO truth never dies22. Oktober 2018 – Alle vier Tage wird ein/e Journalist/in getötet, weil er oder sie etwas aufdeckt was andere verdecken möchten: die Mehrheit der Morde bleibt unbestraft.

Um Aufmerksamkeit zu erwecken, startet die Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) am 2. November, dem internationalen Tag gegen Straflosigkeit für Verbrechen an Journalisten, eine neue Kampagne: Truth Never Dies (Die Wahrheit Stirbt Nie). Die UN-Organisation ruft Medien dazu auf die Kampagne zu unterstützen, indem sie am oder rund um den 2. November Beiträge über oder von Journalisten/innen, die auf Grund ihrer Arbeit ermordet wurden, veröffentlichen.

Alle Möglichkeiten für die Teilnahme werden im Medien-Toolkit vorgestellt und entsprechendes Material zur sofortigen Nutzung ist online verfügbar.

In einer am Mittwoch veröffentlichten Nachricht der UNESCO heißt es, dass Morde an Journalist/innen sich auf die gesamte Gesellschaft auswirken, da sie die freie Meinungsäußerung und den Informationsfluss verhindern. Die Kampagne möchte durch die Veröffentlichung der Beiträge zeigen, dass die Wahrheit nie stirbt.

Der 2. November wurde von der UN-Generalversammlung im Jahr 2013 als Internationalen Tag zur Beendigung der Straflosigkeit für Verbrechen gegen Journalisten ausgerufen, um den französischen Journalisten Ghislaine Dupont and Claude Verlon zu gedenken, die an diesem Tag während eines Arbeitseinsatzes in Mali getötet wurden.

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