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EU-Ratspräsident bei der UN-Generalversammlung: „Mehr Einheit und kollektives Handeln nötig, um internationale Ordnung zu erhalten“

More unity needed28. September 2018 - EU-Ratspräsident bei der UN-Generalversammlung: „Mehr Einheit und kollektives Handeln nötig, um internationale Ordnung zu erhalten“ 

Nach Ansicht von EU-Ratspräsident Donald Tusk befindet sich die regelbasierte, internationale Ordnung unter einer „großen Belastung“. Bei einer Rede vor der Generalversammlung in New York sagte er, dass die EU „intensiv dafür kämpft“, diese Ordnung zu erhalten. 

„Wir sagen das nicht nur als Staaten, die die Vereinten Nationen stark unterstützen, sondern als ein Kontinent, der sich um Respekt, gegenseitiges Verständnis und Solidarität zwischen Nationen intensiv bemüht“, betonte er. 

Laut Tusk sind derzeit Handel, Sicherheit, Klimawandel und Menschenrechte in Gefahr. Er forderte die Staats- und Regierungschefs dazu auf, die UN besser mit Mitteln auszustatten, damit sie ihren Auftrag erfolgreich erfüllen können. 

„Es wird mehr Einheit und kollektives Handeln im Kampf gegen Konflikte, Armut und Hungersnot, Terrorismus und Massenvertreibung benötigt“, sagte er und äußerte dabei Unterstützung für „dringende und überfällige“ UN-Reformen. 

Tusk betonte, dass die EU mehr Verantwortung für Sicherheitsaufgaben übernimmt und hob neue ambitionierte Kooperationen im militärischen Bereich hervor. Es bestünde große Bereitschaft,  „die Hilfe für unsere Nachbarn zu verstärken, durch Krisenmanagement-Missionen, Kapazitätsaufbau und Friedenssicherung in Kooperation mit anderen.“

Zum Thema Migration wies er auf die exzellente Zusammenarbeit zwischen der Afrikanischen Union, der EU und den UN hin. 

Er hoffe, dass sie die Zusammenarbeit auch in anderen Bereichen ausweiten könnten und unterstrich dass „Bildung, Investitionen in Entwicklung, Klimawandel und Handelsfreiheit das Herzstück unserer zukünftigen Beziehung sein werden.“

Mehr Informationen: https://bit.ly/2OVvupm

UN-Generalsekretär António Guterres zum Internationalen Tag des Friedens, 21. September 2018

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