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Stellvertretende UN-Menschenrechtskommissarin: Indigene Völker ‚bleiben bei allen sozialen und wirtschaftlichen Indikatoren zurück‘

Indigene Völker UN Human Rights20. September 2018 - Fortschritt, der traditionelle Kultur, Sprache, Land und menschliche Tradition zerstört, „ist keine Entwicklung, sondern vorsätzliche Zerstörung“, hat die stellvertretende Hochkommissarin für Menschenrechte, Kate Gilmore in einer Rede vor dem Menschenrechtsrat zum Schutz von indigenen Völkern auf der ganzen Welt erklärt.

In ihrer Ansprache forderte Gilmore die Mitgliedsstaaten dazu auf, die „vollständige Inklusion“ aller 370 Millionen Menschen in der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung voranzutreiben, die zu indigenen Volksgruppen gehören. Die Agenda fordert alle Nationen dazu auf, Armut und Ungleichheit zu beseitigen.

Eine weitere Rednerin war die Sonderberichterstatterin für die Rechte indigener Völker, Victoria Tauli Corpuz, die ihre Besorgnis über einen „drastischen Anstieg“ von Angriffen gegen indigene Völker ausdrückte.

Sie sind das „lebende Beispiel der weltweit am meisten benachteiligten, am meisten ausgeschlossenen, am meisten zurückgelassenen Menschen“, fügte sie hinzu.

Mehr Informationen: https://bit.ly/2MNYzRQ

UN-Generalsekretär Guterres zum Internationalen Tag der Menschenrechte, 10. Dezember 2018

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