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Neue Präsidentin der UN-Generalversammlung fordert, die Vereinten Nationen den Menschen näher zu bringen

Inaugural Speech UNGA19. September 2018 - Die diesjährige Sitzung der UN-Generalversammlung (UNGA) wurde am Dienstag von ihrer Präsidentin eröffnet, die sich während ihrer Amtszeit besonders dafür einsetzen will, die Weltorganisation den Menschen näher zu bringen und ihre Teilhabe und Unterstützung für die Vereinten Nationen zu stärken.

In ihrer Eröffnungsrede zur 73. Sitzung der UNGA, die 193 Mitglieder umfasst, sagte Präsidentin María Fernanda Espinosa, dass der Bedarf an stärkerer globaler Führung im Dienste des Multilaterismus, für friedlichere, gerechtere und nachhaltigere Gesellschaften, ihre Arbeit antreiben. 

„Lasst uns zusammen eine Welt schaffen, die gleichberechtigter und freier, nachhaltiger und naturnaher sowie inklusiver und unterstützender ist“, betonte sie. 

Espinosa, die im Juni zur UNGA-Präsidentin gewählt wurde, folgt Miroslav Lajčák, dem Präsidenten der 72. Sitzungsperiode. Sie ist erst die vierte Frau in der Geschichte dieses UN-Organs, die diese Position innehat, und die erste Frau aus der Lateinamerika & Karibik - Region.

In ihrer Ansprache hat Espinosa ihre sieben Prioritäten skizziert, die sie in Absprache mit den Mitgliedsstaaten festgelegt hat und die die kommende Sitzungsperiode prägen werden: Förderung der Gleichberechtigung der Geschlechter; Umsetzung der neuen globalen Vereinbarung zu Migration und Flüchtlingen; Schaffung anständiger Arbeitsmöglichkeiten; Schutz der Umwelt; Stärkung der Rechte von Personen mit Beeinträchtigungen; Unterstützung des UN Reform-Prozesses; und die Erleichterung des Dialogs.

Mehr Informationen: https://bit.ly/2NZJzVG

UN-Generalsekretär Guterres zum Internationalen Tag der Menschenrechte, 10. Dezember 2018

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