Mittwoch, 14 November 2018
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UN-Generalsekretär Guterres: „Klimawandel ist direkte, existenzielle Bedrohung“

Guterres climate change speech

„Die Welt riskiert es den Punkt zu überschreiten, an dem es kein Zurück mehr beim Klimawandel gibt, was verheerende Folgen für die Menschen auf dem Planeten und die natürlichen Systeme, die diese erhalten, hat", hat UN-Generalsekretär António Guterres am Montag gewarntDabei forderte er eine bessere Führung und ein größeres Bestreben nach Klimaschutz, um den richtigen Kurs einzuschlagen. 
 
Das Versprechen der Staatsoberhäupter zumPariser Klimaabkommen vor drei Jahren „war wirklich das absolute Minimum, um die schlimmsten Folgen des Klimawandels zu vermeiden“, sagte Generalsekretär Guterres am UN-Hauptsitz in New York. 
 
„Einfach ausgedrückt: wir müssen den Ausstoß von tödlichen Treibhausgasemissionen bremsen und den Klimaschutz vorantreiben,“ fügte er hinzu. 
 
Guterres betonte in seiner Rede neben den enormen wirtschaftlichen Kosten des Klimawandels auch die Chancen, die sich durch den Klimaschutz ergeben. 
 
Zudem hob er die asymmetrische Auswirkung auf anfällige Nationen hervor und forderte reichere Länder dazu auf, diese zu unterstützen. 
 
Guterres gab darüber hinaus bekannt, dass er im September 2019 einen Klimagipfel einberufen wird, um den Klimaschutz an die Spitze der internationalen Agenda zu setzen. Die Vorbereitungen für den Gipfel werden von Luis Alfonso de Alba, einem ehemaligen mexikanischen Diplomaten, als Sonderbeauftragten geleitet. 
 
Mehr Informationen: https://bit.ly/2MjN8kt

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