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Die Vereinten Nationen fordern nach Wahlen in Simbabwe alle Beteiligten zur Zurückhaltung auf

Simbabwe Wahlen02. August 2018 - Nach Berichten von Übergriffen auf Demonstranten, die gegen die Wahlergebnisse in Simbabwe protestierten, haben die Vereinten Nationen am Mittwoch Führungspersönlichkeiten des Landes dazu aufgerufen, jegliche Form der Gewalt abzulehnen. 

„Wir sind besorgt über die Berichte, dass es in einigen Teilen Simbabwes zu gewalttätigen Zwischenfällen gekommen ist,“ sagte der stellvertretende UN-Sprecher Farhan Haq Reportern in New York. 

Medienberichten zufolge wurden mindestens drei Demonstrierende in der Hauptstadt Harare getötet, nachdem Truppen zur Niederschlagung von Protesten gegen die Präsidentschaftswahlen eingesetzt worden waren. 

Hintergrund der Gewalt ist die erste Präsidentschaftswahl in Simbabwe, nachdem der ehemalige Präsident Robert Mugabe im vergangenen Jahr nach mehr als drei Jahrzehnten Amtszeit unter Druck aus dem Amt geschieden war. 

Haq erinnerte die derzeitigen Amtsinhaber und alle politischen Parteien an die am 26. Juni 2018 unterzeichnete Verpflichtung zum Frieden und an den vereinbarten Verhaltenskodex für einen friedlichen Wahlprozess. 

„Wir rufen alle politischen Führungspersonen und die Bevölkerung auf, Zurückhaltung zu üben und jede Form der Gewalt abzulehnen, während sie auf die Bekanntgabe der Wahlergebnisse warten,“ so Haq. 

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