Mittwoch, 12 Dezember 2018
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UN-Friedenssicherung: Herausforderungen für UN-Polizeikräfte

UN Police

22. Juni 2018 – Ranghohe Polizisten aus aller Welt haben sich diese Woche am Hauptsitz der Vereinten Nationen getroffen, um zusammen eine Zukunftsvision für die Polizeikomponente der UN-Friedensmissionen zu entwerfen.

Das zweitägige UN-Gipfeltreffen der Polizeichefs (UNCOPS) hat zum Ziel, die Beziehungen zwischen UN-Polizei und nationaler Polizei auszubauen, und so die allgemeine Reaktionsfähigkeit auf transnationale Bedrohungen des Friedens und der Sicherheits zu stärken. Minister, Polizeivertreter und andere Experten aus aller Welt nehmen an dem Gipfel teil.

Derzeit dienen mehr als 11.000 Polizeikräfte aus 89 Ländern in 16 UN-Operationen weltweit – nur 10 Prozent von ihnen sind Frauen.

Jean-Pierre Lacroix, Untergeneralsekretär für Friedenssicherungseinsätze, hob in seiner Eröffnungsansprache am Donnerstag das Heldentum und die Tapferkeit dieser Männer und Frauen hervor, die auch als "Blau-Barette" bekannt sind.

Lacroix berichtete, dass die Friedenssicherung insgesamt zunehmend gefährlichen Bedingungen ausgesetzt sei, wie etwa der Bedrohung durch bewaffnete Gruppen und Extremisten. Er forderte zudem ein größeres politisches Engagement und sagte, es sei wichtig, Konflikte zu vermeiden oder zu mildern, bevor sie zu einer ausgewachsenen Krise werden.

Die UN-Polizei ist ein wesentlicher Bestandteil der UN-Friedenssicherung, die in diesem Jahr ihr 70-jähriges Bestehen feiert. Die UN-Polizeikräfte helfen in Post-Konflikt-Situationen, in dem sie nationale Kräfte ausbilden und unterstützen und somit die Bedingungen für nachhaltigen Frieden und Entwicklung schaffen.

UN-Generalsekretär Guterres zum Internationalen Tag der Menschenrechte, 10. Dezember 2018

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