Samstag, 17 November 2018
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Welttag für die Bekämpfung von Wüstenbildung und Dürre

WDCD foto 118. Juni 2018 – Land ist keine grenzenlose Ressource. Seine Rolle in unserem täglichen Leben zu ignorieren, bedroht die Nahrungs- und Wasserversorgung, die Artenvielfalt und die Sicherheit von uns allen, so die Konvention der Vereinten Nationen zur Bekämpfung der Desertifikation (UNCCD). Die UN-Organisation setzt sich weltweit für die Bekämpfung von Wüstenbildung ein.

In einer Erklärung zum Welttag für die Bekämpfung von Wüstenbildung und Dürre rief UNCCD-Exekutivsekretärin Monique Barbut dazu auf, den wahren Wert des Landes anzuerkennen.

Landraub, ungeplante Ausbreitung von Städten, nicht nachhaltige Landwirtschaft und Überkonsum können zwar schnelle wirtschaftliche Vorteile bringen, aber führen gleichzeitig zu Degradierung und dem Verlust wichtiger Ökosystemleistungen.

Die Konsequenz: Ein Drittel der weltweit nutzbaren Fläche wurde in den letzten 30 Jahren bereits stark degradiert, wobei jährlich 75 Milliarden Tonnen Boden aus Ackerland verloren gingen.

Laut UNCCD kann jedoch jeder zu nachhaltigem Landmanagement beitragen und ebenso davon profitieren – als Verbraucher, Produzenten, Unternehmen oder Regierung. „Lassen Sie uns zusammenarbeiten, um die Art und Weise, wie wir konsumieren, produzieren, arbeiten und leben, zu verändern, ohne unsere gegenwärtige oder zukünftige soziale, wirtschaftliche oder ökologische Sicherheit zu gefährden. Ohne das Land zu schädigen, von dem alles abhängt," so Barbut weiter.

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