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DR Kongo: Geflohene Ebola-Patienten bergen erhöhtes Infektionsrisiko

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28. Mai 2018 – Die Flucht von drei mit dem Ebola-Virus infizierten Patienten aus einem Krankenhaus in der Demokratischen Republik Kongo (DRK) sei “nicht unerwartet", so die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Freitag. Sie betonte dabei auch die Notwendigkeit, den betroffenen Gemeinschaften verstärkt die Gefahren der tödlichen Krankheit zu erklären.

Nachdem sie zuvor eine Quarantänestation im Krankenhaus Wangata in Mbandaka verlassen hatten, sind in der vergangenen Woche zwei der drei Patienten gestorben, bestätigte WHO-Sprecher Tarik Jasarevic.

„Es ist sehr bedauerlich, dass Menschen aus dem Behandlungszentrum geflohen sind, aber das ist nicht unerwartet. Wir hatten das bereits bei früheren Ausbrüchen", so Jasarevic.

Neue Daten der kongolesischen Gesundheitsbehörden sprechen von insgesamt 52 Ebola-Fällen im Nordwesten des Landes; 31 davon sind bestätigt, 13 sind wahrscheinlich und acht sind verdächtig. 22 Todesfälle wurden bisher bestätigt. 

„Es ist wirklich wichtig, dass wir unsere Bemühungen, mit der Gemeinschaft in Kontakt zu treten, weiter verstärken, damit jeder versteht, wie Ebola übertragen wird, und dass der Aufenthalt der kranken Menschen zu Hause nicht nur die Überlebenschancen für diese Person verringert, wenn sie keine unterstützende Behandlung erhält, sondern er bringt auch die ganze Familie in Gefahr", fügte der WHO-Sprecher hinzu.

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