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UN-Bericht: Bis 2050 werden rund 2,5 Milliarden Menschen mehr in Städten leben

city17. Mai 2018 – Laut einem neuen Bericht der Vereinten Nationen sollen bis 2050 zwei von drei Menschen in Städten oder städtischen Zentren leben, was die Notwendigkeit einer nachhaltigeren Stadtplanung und öffentlicher Dienstleistungen unterstreicht.

Aufgrund des demografischen Wandels und des Bevölkerungswachstums könnte es bis Mitte des Jahrhunderts rund 2,5 Milliarden Menschen in städtischen Gebieten geben, prognostiziert die UN-Hauptabteilung für wirtschaftliche und soziale Angelegenheiten (DESA).

„Indien, China und Nigeria werden zwischen 2018 und 2050 zusammen für 35 Prozent des prognostizierten Wachstums der städtischen Bevölkerung der Welt verantwortlich sein“, gab DESA am Mittwoch bekannt.

Außerdem, so wird in dem Bericht geschätzt, könnte es bis zum Jahr 2030 weltweit 43 sogenannter Megastädte geben, sprich Städten mit mehr als zehn Millionen Einwohnern – die meisten davon in Entwicklungsländern. Aktuell gibt es 31 solcher Megastädte.

„Viele Länder werden mit Herausforderungen konfrontiert sein, um die Bedürfnisse ihrer wachsenden städtischen Bevölkerung zu decken, unter anderem in den Bereichen Wohnen, Verkehr, Energiesysteme und weiterer Infrastruktur“, so DESA.

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