Sonntag, 22 Juli 2018
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UN-Forum koordiniert globale Bemühungen in Reaktion auf zunehmende Wasserknappheit

image1170x530cropped 18. Mai – Wegen extremen Wetters mit jährlichen Folgen in Milliardenhöhe und Befürchtungen, dass in 2050 einer von vier Menschen in einem Land mit starker Wasserknappheit leben wird, wurde am Montag eine globale Konferenz von der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) einberufen, um die wertvolle Ressource nachhaltiger zu verwalten.

Das Problem wurde durch einen Mangel an umfassenden Daten und Überwachungssystemen im Bereich der Wasserversorgung verschärft, denn dies erschwert Reaktionsmaßnahmen auf die wachsende Krise.

„Wir können das, was wir nicht messen, nicht verwalten“, sagte Harry Lins, Präsident der WMO Kommission für Hydrologie. Er betonte, dass fundierte Entscheidungen auf umfassenden Zahlen und Fakten beruhen müssen.

Diese Herausforderung zählt zu den wichtigsten Themen, mit denen man sich auf der HydroConference in Genf vom 7. bis 9. Mai 2018 beschäftigt.

Auf der Konferenz treffen sich alle „Wasser Akteure“ – Entscheidungsträger aus dem privaten und akademischen Sektor sowie Vertreter von meteorologischen und hydrologischen Ämtern, Nichtregierungsorganisationen und UN-Einrichtungen. Das gemeinsame Ziel: die Bemühungen zu koordinieren und individuelles Wissen sowie kollektive Expertise optimal zu nutzen.

WMO-Generalsekretär Petteri Taalas sagte, dass es für alle Akteure wichtig sei, die bevorstehenden Herausforderungen zu bewältigen, wobei er insbesondere die beiden Extreme von Dürre und Überschwemmung hervorhob.

Das 6. Ziel für nachhaltige Entwicklung fordert ausdrücklich ein nachhaltiges Wasser- und Sanitärmanagement für alle. Wasser ist auch der Schlüssel für andere Ziele für nachhaltige Entwicklung, wie zum Beispiel die Beseitigung von extremer Armut (Ziel 1) sowie von Hunger und Unterernährung (Ziel 2) oder die Eindämmung des Klimawandels (Ziel 13).

UN-Generalsekretär António Guterres: Erklärung zum Nelson-Mandela-Tag, 18. Juli 2018

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