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Regierungschefs bekräftigen ihre Verpflichtungen hin zu nachhaltigem Frieden

UN-Generalversammlung kommt zusammen um über nachhaltigen Frieden zu diskutieren25. April 2018 - Im Rahmen des hochrangigen Treffens zu Peacebuilding und Nachhaltigem Frieden, welches führende Politiker der Mitgliedstaaten zusammenbringt, riefen am Dienstag Vertreter der Vereinten Nationen zu mehr Diplomatie und Mediation auf, um Konflikten vorzubeugen. Die Konferenz befasst sich mit dem neuen Ansatz für nachhaltigen Frieden, welcher die Prävention und Vorbeugung in den Mittelpunkt der Arbeit der Vereinten Nationen rücken soll.
„Bereits die erste Zeile der UN-Charta verpflichtet uns die zukünftigen Generationen vor der Geißel des Krieges zu bewahren“, sagte Miroslav Lajčák, Präsident der Generalversammlung der Vereinten Nationen.
„In gewisser Hinsicht haben wir diese Verpflichtung erfüllt. Es gab seit Gründung der Vereinten Nationen keinen weiteren Weltkrieg. Jedoch in vielerlei anderer Hinsicht nicht, so Lajčák. Er fügte hinzu, dass eine neue Herangehensweise notwendig sei, um den von endlosen Konflikten betroffen Menschen in Syrien, Südsudan, Jemen, Libyen, Somalia, Afghanistan und anderen Ländern zu schützen.

„Aus diesem Grund haben sich die Vereinten Nationen 2016 für einen neuen Peacebuilding-Ansatz entschieden. Sowohl die Generalversammlung der Vereinten Nationen als auch der UN-Sicherheitsrat hatten die sogenannte ‘sustaining peace resolution’ verabschiedet, die die Verpflichtung zur Konfliktprävention erneuerte“, berichtet Lajčák weiter.

UN-Generalsekretär António Guterres betonte die Notwendigkeit, Partnerschaften in allen Bereichen und in jeder Phase zu stärken, von der Konfliktprävention und Konfliktbeilegung über Peacekeeping, Peacebuilding bis zur nachhaltigen Entwicklung.

„Nachhaltiger Frieden kann nur durch inklusive nationale Eigenverantwortung geschaffen werden, welche die Bedürfnisse der am stärksten marginalisierten Bevölkerungsgruppen, einschließlich Frauen, junger Menschen, Minderheiten und Menschen mit Behinderung mitberücksichtigt“, sagte Guterres.

Laut Guterres seien heutzutage mehr Länder von gewaltsamen Konflikten betroffen als in den letzten 30 Jahren, und eine Rekordzahl an Menschen vor Krieg und Gewalt auf der Flucht.

LINK: https://bit.ly/2vIbSj9

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