Montag, 10 Dezember 2018
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OPCW bestätigt Ergebnisse Großbritanniens im Fall Salisbury

OPCW bestätgt Erkenntnisse Russlands19. April 2018 - Ein Technikteam der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW), dass zum Ort des Giftanschlags entsendet wurde, hat einen Giftstoff identifiziert der mit den Ausgangsermittlungen Großbritanniens übereinstimmt, berichtete die Leiterin des Büros der Vereinten Nationen für Abrüstungsfragen Izumi Nakamitsu.

Das technische Unterstützungsteam der OPCW hat festgestellt, dass die fragliche toxische Chemikalie einen hohen Reinheitsgrad aufweist, sagte Izumi Nakamitsu dem UN-Sicherheitsrat am Mittwoch

Das Statement der OPCW spezifiziert nicht den Namen der Substanz, bestätigt jedoch die Ergebnisse Großbritanniens hinsichtlich der Identität der toxischen Chemikalie, die in Salisbury verwendet wurde und drei Menschen schwer verletzt hatte.

Großbritannien hatte berichtet, dass es sich bei der chemischen Substanz um den Nervenkampfstoff Novichok gehandelt habe und dass mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit Russland hinter dem Vorfall am vierten März stecke. Russland hatte die Anschuldigungen stets bestritten.

Heute fand die dritte Sitzung des UN-Sicherheitsrat zu diesem Thema statt.

Karen Pierce, Botschafterin Großbritanniens sagte im Rahmen der Sitzung, dass es keine andere plausible alternative Erklärung gebe, als dass Russland für den Vorfall in Salisbury verantwortlich sei.

Vassily Alekseevich Nebenzia, russischer Botschafter bei den Vereinten Nationen wies die Anschuldigungen als unbegründet zurück und warf der britischen Regierung mangelnde Transparenz bei der Untersuchung des Vorfalls vor.

UN-Generalsekretär Guterres zum Internationalen Tag der Menschenrechte, 10. Dezember 2018

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