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UN-Sicherheitsrat debattiert über Salisbury Giftanschlag

6. April 2018 - WährenUN-Sicherheitsrat zum Anschlag in Salisburyd einer hitzigen Debatte im UN-Sicherheitsrat am Donnerstag hat Russland zum wiederholten Mal die Anschuldigungen Großbritanniens zurückgewiesen, nach denen Moskau hinter dem Giftanschlag im englischen Salisbury am 4. März stecken soll.
Der russische UN-Botschafter Vassily Nebenzia sagte, dass Russland nicht für den Angriff in Salisbury verantwortlich sei. Er fügte hinzu, dass die Herkunft der chemischen Substanz Nowitschock bis dato nicht eindeutig geklärt wurde.
In den Tagen nach dem Anschlag auf Sergei Skripal und seine Tochter Julia übergab die britische Regierung der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) Proben des Nervengifts. Die Ergebnisse der Untersuchung werden für Anfang nächster Woche erwartet.
Während einer Sondersitzung des Exekutivrats der OPCW hatte Russland am Mittwoch vorgeschlagen, den Vorfall gemeinsam mit Großbritannien zu untersuchen. Dies wurde aber von Großbritannien und seinen Verbündeten abgelehnt.
Die britische UN-Botschafterin Karen Pierce sagte, dass ein chemischer Militärkampfstoff – eine Massenvernichtungswaffe – zur Tötung von Zivilisten in einer rücksichtslosen Art und Weise auf britischem Boden eingesetzt wurde. Laut Pierce treibe Russland ein doppeltes Spiel mit der kollektiven Sicherheit und den internationalen Institutionen.

 

LINK: https://bit.ly/2q90uYF

UN-Generalsekretär Guterres zum Internationalen Tag der Menschenrechte, 10. Dezember 2018

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