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04. März 2018 Geberkonferenz: Hilfe für Jemen wird deutlich erhöht

4. März 2018 - BeFinanzhilfen für Jemen zugesagti einer Geberkonferenz in Genf sind die Hilfen für den Jemen um zwei Milliarden US-Dollar erhöht worden. „Diese Zusagen für die Millionen Notleidenden im Jemen sind ein beeindruckender Erfolg der internationalen Solidarität für die kriegsmüde Bevölkerung des Landes“, sagte UN-Generalsekretär António Guterres. Allerdings fügte er hinzu, dass die Hilfen alleine den Konflikt nicht lösen würden. Mehr als alles andere brauche man einen ernsthaften politischen Prozess der zu einer politischen Lösung des Konflikts führe.
Der UN-Generalsekretär wies weiter darauf hin, dass Lösungen immer politische seien und auch für den Jemen eine solche Grundlage dafür sei, dass in Zukunft keine Geberkonferenzen mehr abgehalten werden müssten.
Er beschrieb die Situation im Jemen als weiterhin katastrophal. Alle zehn Minuten stirbt dort ein Kind vor dem fünften Lebensjahr, aufgrund von Ursachen die abgewendet werden könnten.
Guterres betonte, dass humanitäre Ressourcen von großer Bedeutung seien, jedoch nur wenn sie die Notleidenden erreichten. Aus diesem Grund drängte er nochmals darauf, dass den Vereinten Nationen ein uneingeschränkter Zugang in allen Teilen des Landes gewährt werden muss. UN-Notfallkoordinator Mark Lowcock fügte hinzu, dass alle jemenitischen Häfen uneingeschränkt offenbleiben müssen, um die Hilfslieferrungen in das Land zu bringen.
Insgesamt beteiligen sich ungefähr 190 Organisationen, davon 150 aus dem Jemen, an der durch die Vereinten Nationen koordinierten Nothilfe.
Im fortwährenden Konflikt im Jemen stehen sich die internationale Koalition, die Präsident Abdrabbuh Mansur Hadi unterstützt, und die Houth- Rebellen und deren verbündeten Streitkräfte, die die Hauptstadt Sanaa unter ihre Kontrolle gebracht hatten, gegenüber.

UN-Generalsekretär António Guterres zum Internationalen Tag des Friedens, 21. September 2018

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