Samstag, 21 April 2018
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Syrien: Tausende leiden unter verheerenden humanitären Bedingungen in Ost-Ghouta und Afrin

afrin ostghouta syria conflict refugeesTausende Menschen sind weiterhin in den Gebieten Ost-Ghoutas und Afrins eingeschlossen. Die Kämpfe an beiden Orten haben dazu geführt, dass in den letzten Monaten tausende Zivilisten getötet und hunderttausende vertrieben wurden.

Angesichts des desolaten Zustandes in Ost-Ghouta und Afrin müsse man schnellst möglich humanitäre Hilfe in den Gebieten leisten, so der UN-Koordinator in Syrien, Ali Al-Za’tari am Montag. Die Zivilisten vor Ort seien verheerenden humanitären Bedingungen ausgesetzt.

UN-Generalsekretär António Guterres hatte die Situation in Ost-Ghouta vor einiger Zeit als „Hölle auf Erden“ bezeichnet. Seit dem 11. März haben nahezu 25.000 Menschen die Region Ost-Ghouta verlassen. Der Großteil der Flüchtenden habe sich in den ländlichen Gebieten um Damaskus niedergelassen, so Ali Al-Za’tari weiter.

Aus Afrin sind inzwischen mehr als 100.000 Menschen aufgrund andauernder Kämpfe geflohen.
Die UN und ihre Partner, allen voran der Syrische Rote Halbmond, versuchen unentwegt Lieferungen zu den Notleidenden zu bringen.
Um einen sicheren Zugang zu ermöglichen sowie die Zivilbevölkerung zu schützen, forderten die UN nochmals alle Konfliktparteien auf, die Feindseligkeiten einzustellen.

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