Donnerstag, 20 September 2018
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Syrien: UN-Hilfskonvoi kehrt nach Ost-Ghouta zurück


Anwohner in Duma beobachten die Ankunft des UN-Hilfskonvois aus 46 UNICEF-, UN- und Rotes-Kreuz-Fahrzeugen, der ihnen Nahrungsmittelhilfen und medizinische Güter bringt.12. März 2018 – Konvois der Vereinten Nationen und ihrer Partnerorganisationen sind am Freitag in der syrischen Stadt Duma in Ost-Ghouta eingetroffen. Nachdem geplante Hilfslieferungen Anfang der Woche durch intensiven Beschuss verhindert worden waren, konnten nun dringend benötigte Lebensmittel verteilt werden.

Nach Angaben von UN-Sprecher Stéphane Dujarric sind in der Nähe des Konvois Bomben gefallen, obwohl den Organisationen für ihre Operation Sicherheit zugesagt worden war.

Die Verteilung von Nahrungsmitteln und medizinischen Gütern an 27.500 Menschen konnte dennoch sichergestellt werden. Die UN warten allerdings immer noch auf die Genehmigung von Lieferungen für die insgesamt 70.000 Menschen, die in Duma leben.

Das Welternährungsprogramm (WFP) und seine Partner, unter anderem das Internationale Rote Kreuz (ICRC), riefen alle Parteien dazu auf, Hilfsorganisationen den Zugang zu Regionen zu gewähren, die auf Hilfen angewiesen sind.

In Genf warnte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) davor, dass sich Angriffe auf medizinische Versorgungseinrichtungen in Syrien mehren. Allein in den ersten zwei Monaten dieses Jahres entsprach die Zahl der Attacken der Hälfte des gesamten letzten Jahres. Im Februar sind 19 Menschen während solcher Angriffe ums Leben gekommen, darunter vier Gesundheitshelfer.

Die UN trauern um Kofi Annan, 18. August 2018

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