Sonntag, 16 Dezember 2018
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Anhaltende Kämpfe in Syrien verhindern Zugang der UN nach Ost-Ghouta

Der Hilfsgüterkonvoi auf dem Weg nach Duma, Syrien9. März 2018 - Berichte von eskalierender Gewalt in Ost-Ghouta erreichen weiter die Vereinten Nationen, so UN-Sprecher Stéphane Dujarric. Die andauernden militärischen Auseinandersetzungen bedrohen das Leben der eingeschlossenen Zivilisten und verhindern den Zugang zu lebensnotwendiger humanitärer Hilfe. Dies betreffe allen voran Tausende von Kindern, so UN-Sprecher Stéphane Dujarric weiter.

Trotz der am 24. Januar einstimmig verabschiedeten Resolution des UN-Sicherheitsrates, in der eine Waffenruhe in Syrien gefordert wird, sind in den letzten 48 Stunden in der syrischen Enklave mehr als 100 Menschen ums Leben gekommen.

Die UN seien bereit, allen Notleidenden in Ost-Ghouta und in anderen abgelegenen Regionen zu helfen, sobald die Bedingungen vor Ort dies ermöglichten, sagte Dujarric. Die Vereinten Nationen rufen alle Konfliktparteien nochmals dazu auf, die Feindseligkeiten einzustellen, sodass es den UN Hilfskonvois ermöglicht wird, die dringend benötigten Hilfslieferungen an die Notleiden zu verteilen.

UN-Generalsekretär Guterres zum Internationalen Tag der Menschenrechte, 10. Dezember 2018

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