Freitag, 14 Dezember 2018
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Vertreibung der Rohingya in Myanmar dauert an

Eine Gruppe von Rohingyas aus Frauen, Männern und Kindern überqueren einen Fluss, um nach Bangladesch zu gelangen7. März 2018 - Das außerordentliche Ausmaß der Gewalt gegen die Minderheit der Rohingya in Myanmar hat sich „zu einer Terrorkampagne geringeren Ausmaßes entwickelt“. Zu diesem Schluss kommt das Büro des UN-Menschenrechtskommissars (OHCHR). Es gebe zahlreiche Berichte von Entführungen, Tötungen und Vergewaltigungen von Frauen und Mädchen, so das OHCHR.

„Eine sichere Rückkehr der Notleidenden aus Bangladesch ist unter diesen Umständen nicht möglich“, sagte der beigeordnete Generalsekretär für Menschenrechte, Andrew Gilmour. Neben der menschengemachten Katastrophe im Land sind zahlreiche Flüchtende in den Flüchtlingscamps durch Überflutungen und Erdrutsche bedroht.

UN-Generalsekretär Guterres zum Internationalen Tag der Menschenrechte, 10. Dezember 2018

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