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UN-Report zu Ernährungssicherheit: Zahl Hungerleidender weiter hoch

Ein Mädchen in Myanmar, wo Dürre Landwirtschaft unmöglich macht6. März 2018 – In 37 Ländern weltweit sind Menschen auf externe Nahrungsmittelhilfe angewiesen. Im Vergleich zur Situation vor drei Monaten ist dies unverändert hoch. Das zeigt ein von der UN-Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO) veröffentlichter Bericht.

Die FAO führt diesen Zustand auf den Einfluss von Konflikten und klimawandelbedingten extremen Wetterereignissen zurück. In 16 der betroffenen Länder erkläre sich die hohe Zahl Hungerleidender aus dem Zustand von Unsicherheit in Bürgerkriegsländern wie Burundi und Jemen.

Konflikte führen zur Vertreibung von Millionen von Menschen, hemmen die landwirtschaftliche Aktivität und haben in vielen Fällen enorme Preissteigerungen von Grundnahrungsmitteln zur Folge, heißt es in dem Bericht.

Gleichzeitig stelle unregelmäßiger und unzureichender Regen eine wachsende Bedrohung für die Nahrungsmittelsicherheit in Süd- und Ostafrika dar.

Folgende Länder sind dem Bericht der FAO zufolge derzeit auf externe Nahrungsmittelhilfen angewiesen: Afghanistan, Äthiopien, Burkina Faso, Burundi, die Demokratische Republik Kongo (DRK), Dschibuti, Eritrea, Guinea, Haiti, Irak, Jemen, Kamerun, Kenia, Kongo, Lesotho, Liberia, Libyen, Madagaskar, Malawi, Mali, Mauretanien, Mozambique, Myanmar, Niger, Nigeria, Nordkorea, Pakistan, Sierra Leone, Somalia, Süd-Sudan, Sudan, Swasiland, Syrien, Tschad, Uganda, Simbabwe und die Zentralafrikanische Republik.

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