Mittwoch, 20 Juni 2018
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UNICEF: 2,6 Millionen Babys sterben im ersten Lebensmonat

93920. Februar 2018 - Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen beklagt eine anhaltend hohe Neugeborenensterblichkeit vor allem in den ärmsten Ländern der Welt. Die schlechtesten Überlebenschancen hätten Babys in Pakistan, der Zentralafrikanischen Republik und Afghanistan, heißt es in einem in New York veröffentlichten Unicef-Bericht. In Pakistan stirbt demnach statistisch gesehen eins von 22 Neugeborenen in seinem ersten Lebensmonat, in der Zentralafrikanischen Republik eins von 24 und in Afghanistan eins von 25. In Japan - dem Land mit der niedrigsten Neugeborenensterblichkeit - stirbt nur eines von 1.111 Babys. Deutschland liegt in dem Ranking von 184 Ländern gemeinsam mit Griechenland auf dem zwölften Platz. Jedes Jahr überlebten weltweit 2,6 Millionen Babys nicht einmal ihren ersten Monat. Von ihnen sterbe eine Million bereits am Tag der Geburt. Ursachen sind laut Unicef meist mangelnde Behandlung nach einer Frühgeburt, Infektionen oder Komplikationen bei der Geburt. Die Todesfälle könnten demnach vermieden werden, wenn ausgebildete Hebammen Frauen und Kinder betreuten. Unerlässlich seien zudem Desinfektionsmittel, sauberes Wasser, gute Ernährung sowie Stillen und Hautkontakt unmittelbar nach der Geburt.

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