Freitag, 14 Dezember 2018
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Ohne entschiedene Maßnahmen für Geschlechtergleichheit und die Stärkung von Frauen könnten Entwicklungsziele verfehlt werden

womenunfeb15. Februar 2018 – Ohne schnellen Fortschritt im Bereich Geschlechtergleichheit und ein Ende der Diskriminierung von Frauen und Mädchen wird die globale Gemeinschaft ihr Ziel verfehlen, „niemanden zurück zu lassen“ auf dem Weg hin zu Armutsbekämpfung und mehr Wohlstand bis 2030. So heisst es laut einem neuen Bericht der Vereinten Nationen.

„Dies ist ein dringendes Signal zum Handeln, und Empfehlungen hierzu finden sich in dem Bericht“, erklärte Phumzile Mlambo-Ngcuka, UN Women Exekutiv-Direktorin während der Veröffentlichung der Ergebnisse. Der Bericht basiert auf Fallstudien in den Ländern Kolumbien, Nigerien, Pakistan, Südafrika, USA und Uruguay, und zeigt auf, was nötig ist um die Agenda 2030 zu erreichen.

Zwar legt der Bericht Handlungsmöglichkeiten dar, um gegen strukturelle Ungleichheiten vorzugehen. Doch der Fortschritt bleibt eher zögerlich. „Es ist ein Problem in allen Ländern, ob entwickelte oder Entwicklungsländer, ob im Norden, Süden, Osten oder Westen“, sagte Shahrashoub Razavi, Leiterin der Abteilung für Wissenschaft und Daten bei UN Women. „Uns steht ein langer Weg bevor, bis überall Geschlechtergleichheit erreicht ist“, fügte sie hinzu.

Der Bericht ist hier verfügbar: „Turning promises into action: Gender Equality in the 2030 Agenda for Sustainable Development”

UN-Generalsekretär Guterres zum Internationalen Tag der Menschenrechte, 10. Dezember 2018

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