Montag, 16 Juli 2018
UNRIC logo - Deutsch
                

Gründe der Rohingya Flüchtlingskrise haben Ursprung in Myanmar; Lösungen müssen auch dort gefunden werden

refugeeroh14. Februar 2018 – Etwa sechs Monate nachdem fast 700,000 Rohingyas wegen dem Ausbruch von Gewalt in Myanmar nach Bangladesch flüchteten sagen leitende Beamte der Vereinten Nationen, dass es an der Zeit ist die Ursachen aufzuarbeiten und Geflüchteten die Rückkehr in die Heimat in Sicherheit zu ermöglichen.

„Die Regierung [in Bangladesch] unternimmt Vorbereitungsmaßnahmen für den Notfall, aber internationale Unterstützung muss wachsen, um eine Katastrophe zu verhindern,“ erklärte Filippo Grandi, Hoher Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen. Er betonte, dass „die Lösung der Krise nur in Myanmar gefunden werden kann“.

„Es ist an der Zeit diesen zerstörerischen Kreislauf von Gewalt, Vertreibung und Heimatlosigkeit zu durchbrechen. Stattdessen müssen nachhaltige Maßnahmen ergriffen werden, um die tiefgreifende und andauernde Ausgrenzung der Rohingya-Minderheit zu unterbinden“, fügte Grandi hinzu.

Die Flüchtlingskrise begann Ende August, als das Militär in Myanmar eine Sicherheitsoperation im nördlichen Rakhine-Staat durchführte, und so tausende Kinder, Frauen und Männer gezwungen waren nach Bangladesh zu fliehen.

UN-Generalsekretär António Guterres: Erklärung zum Internationalen Tag der Friedenssicherungskräfte, 29. Mai 2018

UNRIC Verbindungsbüro in Deutschland, Bonn
Tel.: +49 (0)228 / 815-2773 / 2774 / 2778
Fax: +49 (0)228 / 815-2777

UN Card 2016 DE 250px front