Freitag, 23 Februar 2018
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Syrien: UN warnen vor einer sich verstärkenden humanitären Krise

damascusheute7. Februar 2018 – Hochrangige Vertreter der Vereinten Nationen in Syrien haben die beteiligten Parteien aufgefordert, die Kämpfe umgehend zu beenden, damit den Menschen im Land geholfen werden kann.

In Afrin haben die andauernden Kämpfe und Ausgangsblockaden zur Folge, dass viele Zivilisten in der Region gefangen sind und nicht in sichere Gebiete fliehen können. Den UN zufolge handelt es sich um 380 Familien, die die Gegend um Aleppo erreicht haben sowie tausende weitere Menschen, die innerhalb Afrins heimatvertrieben wurden.

Im Gebiet Al-Hasaka wurde ein Übereinkommen getroffen, das einigen Organisationen der UN erlaubt, ihre humanitäre Hilfsarbeit fortzusetzen.

Die Regionen Raqqa, Idlib und Ghouta bleiben weiterhin von humanitärer Hilfe abgeschnitten.

Höchst beunruhigend sind mehrfache Berichte aus Ghouta, Saraqeb, Idlib und Douma, wo zurzeit eine Untersuchung wegen des möglichen Einsatzes von Chlorgas begonnen hat. „Was in Ghouta geschieht, ist keine gewöhnliche humanitäre Krise mehr, da Hilfe verhindert wird. Bei diesen Belagerungen handelt es sich um internationale Verbrechen in Form von willkürlichem Beschuss und dem bewussten Aushungern der Zivilbevölkerung“, erklärte der Vorsitzende der Untersuchungskommission, Paulo Pinheiro.

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UN-Generalsekretär Guterres: Erklärung zum Holocaust-Gedenktag, 27.1.2018

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