Freitag, 23 Februar 2018
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Warnung vor „brüchigem Frieden“- UN-Generalsekretär skizziert Handlungsfelder für 2018

17. Jgutianuar – UN-Generalsekretär António Guterres hat während eines informellen Treffens der UN-Generalsversammlung auf die größten Herausforderungen für das Jahr 2018 hingewiesen. Dabei rückte er den Nuklearstreit auf der koreanischen Halbinsel, den Klimawandel sowie die Konflikte im Nahen Osten und die Rohingya-Krise in den Fokus.
„Bei meinem Amtsantritt letztes Jahr habe ich dazu aufgerufen, das Jahr 2017 zu einem Jahr des Friedens zu machen. Ein Jahr später müssen wir uns eingestehen, dass dieser Frieden nicht erreicht wurde“, so Guterres.
Die Bedrohung durch Nuklearwaffen sei die höchste seit dem Ende des Kalten Krieges und der „Klimawandel schreitet schneller voran als unsere Gegenmaßnahmen“, sagte Guterres in seiner Ansprache.
Neben wachsender Ungleichheit und Menschenrechtsverletzungen verwies Guterres auch auf den weltweiten Anstieg von Xenophobie, unverhohlenem Rassismus und nationalistischen Tendenzen. „Der einzige Weg diesen Veränderungen nachhaltig entgegenzutreten ist es, gemeinsam für eine bessere und sichere Zukunft einzutreten,“ so Guterres.
In diesem Zusammenhang begrüßte er die Wiederaufnahme von Gesprächen zwischen den beiden Parteien auf der Koreanischen Halbinsel und lobte die entschlossene Haltung des Sicherheitsrates gegenüber Nordkorea. „Wir müssen auf diesen kleinen Zeichen der Hoffnung aufbauen und unsere diplomatischen Bemühungen zur Denuklearisierung der Koreanischen Halbinsel ausbauen“, sagte Guterres. In diesem Zusammenhang zeigte sich Guterres erfreut bezüglich der Teilnahme Nordkoreas an den Olympischen Winterspielen.
Die verfahrene Situation im Mittleren Osten beschrieb er als „Gordischen Knoten“, den es im Namen der Sicherheit und der Stabilität zu entflechten gelte. Im Palästinakonflikt seien die Fronten hingegen klar, es führe kein Weg an einer Zweistaaten-Lösung vorbei. Auf dem Europäischen Kontinent sei die dringendste Herausforderung das Erstarken des Nationalismus, wie etwa im Westbalkan. Diese Tendenz bringe gefährliche Implikationen für eine langfristig stabile Sicherheitsarchitektur mit sich und müsse daher eingedämmt werden, so Guterres.
Auf die Attacken gegen die Rohingya müsse mit einer klarer humanitären Antwort reagiert werden. Daher rief er abermals zur Unterstützung der bereits nach Bangladesh Geflohenen auf.

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UN-Generalsekretär Guterres: Erklärung zum Holocaust-Gedenktag, 27.1.2018

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