Dienstag, 11 Dezember 2018
UNRIC logo - Deutsch
                

DARFUR: Rückkehr für Vertriebene weiterhin schwierig

10. Januar 2018 – DARFURDie Rückkehr von Vertriebenen aus der Darfur-Region im Sudan bleibt aufgrund von Sicherheitsrisiken und einer mangelnden Lebensgrundlage weiterhin schwierig. In einem Briefing gegenüber dem UN-Sicherheitsrat sagte der Untergeneralsekretär für Friedensmissionen, Jean-Pierre Lacroix, dass trotz der steigenden Anzahl von Rückkehrern weiterhin große Hindernisse bestehen.

“Die humanitären Indikatoren weisen auf eine andauernde Notsituation hin”, sagte Lacroix.

In der Region befinden sich 2,7 Millionen vertriebene Menschen, von denen 2,1 Millionen dringend Nothilfe benötigen und 1,6 Millionen in Camps und provisorischen Siedlungen untergebracht sind.

In seinem Bericht informierte Lacroix die 15 Mitgliedsstaaten darüber, dass es zwar zu keinen größeren Vorfällen kam, die Entwaffnungskampagne in der Region jedoch skeptisch aufgenommen wurde. Gleichzeitig würden die lokalen Autoritäten und Stammesanführer eine Zunahme an Sicherheit zwischen den Kommunen bestätigen.

In diesem Zusammenhang wird es zu einer verstärkten Zusammenarbeit zwischen der gemeinsamen Mission von Afrikanischen Union und der UN (UNAMID) mit den lokalen Autoritäten kommen. Der Fokus liegt hierbei auf der strikten Einhaltung von Recht und Gesetz. In letzter Zeit waren vermehrt Rechtsbrüche und Menschenrechtsverletzung in den internationalen Vertriebenencamps gemeldet worden.

Lacroix teilte dem Sicherheitsrat außerdem mit, dass die Fortschritte auf dem Weg zu einer politischen Lösung weiterhin nur schleppend vorankommen.

UN-Generalsekretär Guterres zum Internationalen Tag der Menschenrechte, 10. Dezember 2018

UNRIC Verbindungsbüro in Deutschland, Bonn
Tel.: +49 (0)228 / 815-2773 / 2778

UN Card 2016 DE 250px front