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Rohingya-Krise: 344 Millionen US-Dollar für Hilfsprogramme

24. Oktober 223 10 2017rohingya017 – Geberländer haben bei einer humanitären Konferenz​ 334 Millionen US-Dollar ​​für Hilfsmaßnahmen in Myanmar und Bangladesch bereitgestellt​. Die Konferenz, ​bei der über die kritische Lage der Rohingya-Flüchtlinge​ beraten wurde,​ wurde von den Vereinten Nationen unterstützt.

Schätzungen zufolge sind am Sonntag über 600.000 Flüchtlinge in Bangladesch angekommen. Tausende weitere sollen in Myanmar gestrandet sein, ohne bisher die Grenze zu überschreiten.

„Humanitäre Geber haben ihre Solidarität und ihr Mitgefühl mit den bedürftigen Familien und Gemeinschaften zum Ausdruck gebracht", sagte der Untergeneralsekretär für humanitäre Angelegenheiten und UN-Nothilfekoordinator, Mark Lowcock.
„Diese großzügigen Zusagen müssen nun schnell eingesetzt werden, um Gemeinschaften zu schützen und die Leben vieler Flüchtlinge zu retten", betonte er.

Seit Beginn der Krise haben die UN-Organisationen ihre Hilfsmaßnahmen intensiviert. Dazu gehört eine massive Impfkampagne, bei der mehr als 700.000 Menschen gegen Cholera geimpft wurden.

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