Montag, 24 Juli 2017
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Hilfsorganisationen im Jemen beklagen fehlende Ressourcen zur Bekämpfung von Cholera

11 7 17yemen112. Juli 2017 – Die humanitären Hilfsorganisationen der Vereinten Nationen sehen sich gezwungen, die Ressourcen im Kampf gegen Unterernährung in dem von Hungersnot bedrohten Jemen umzuverteilen, falls die internationale Gemeinschaft nicht 200 Millionen Dollar beisteuert, um den Choleraausbruch im Land zu bekämpfen. „Diese beispiellose Cholera-Epidemie wird die Ressourcen sowie die Widerstandskraft der Bevölkerung, die sie in den vergangenen zweieinhalb Jahren während des Krieges aufgebaut hat, weiter schwächen“, sagte Jamie McGoldrick, der Koordinator für humanitäre Hilfseinsätze der Vereinten Nationen im Jemen, zu Journalisten in Genf. Laut Angaben des Amts für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA) gibt es zurzeit 313.538 Verdachtsfälle auf Cholera und 1.732 Tote. Rund 40 Prozent der Verdachtsfälle und ein Viertel der Todesfälle betreffen Kinder unter 15 Jahren, besonders diejenigen, die an Unterernährung leiden.

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