Montag, 25 September 2017
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„Das Leben von Millionen Kindern hängt am seidenen Faden“

23 6 17circumference27. Juni 2017 – Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF) hat die internationale Gemeinschaft zu sofortigen Maßnahmen aufgefordert, um die dramatische Hungersnot im Jemen, Südsudan, Nigeria und Somalia zu bekämpfen. Millionen von Menschen schweben aufgrund von mangelhafter Ernährung, Durst und Krankheiten in Lebensgefahr.

Trotz der erfolgreichen Bekämpfung der Hungersnot im Südsudan, wies UNICEF erneut auf die akute Gefahrenlage hin: "Es gibt keinen Raum für Selbstzufriedenheit. Während die Hungersnot im Südsudan beendet werden konnte, hängt das Leben von Millionen Kindern immer noch am seidenen Faden", so der UNICEF-Direktor für Notfallprogramme, Manuel Fontaine.

In diesem Jahr arbeitet UNICEF mit Partnern zusammen, um therapeutische und lebensrettende Behandlungen für schwer unterernährte Kinder in Nigeria (314.000), Südsudan (200.000), Somalia (200.000) und Jemen (320.000) zu ermöglichen. Dafür hilft die Organisation unter anderem bei dem Wiederaufbau medizinischer Einrichtungen oder der Etablierung von Versorgungsketten für Medikamente und Nahrung.

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