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Libyen: UN-Gesandter warnt vor Eskalation der Spannungen

10 10 2014Libya21. März 2017 – Der UN-Gesandte für Libyen hat alle Konfliktparteien dazu aufgerufen, das Wohl des Landes vor ihre „eigenen Interessen“ zu stellen. Er warnte vor eskalierenden Spannungen im gesamten Land aufgrund der Mobilisierung von Streitkräften, einer sich verschlechternden Sicherheitssituation in der Hauptstadt Tripolis sowie den jüngsten Gewaltausbrüchen in Misrata und Benghazi.

„Lassen Sie Gewalt und Extremismus nicht die Agenda bestimmen“, forderte Martin Kobler, Sondergesandter des UN-Generalsekretärs für Libyen und Leiter der UN-Unterstützungsmission (UNSMIL) in dem nordafrikanischen Land.

„Die Ruhe in Libyen muss sofort wiederhergestellt werden, demokratische Einrichtungen und Ideale müssen respektiert und Meinungsfreiheit geschützt werden“, betonte Kobler. In seiner Rede schilderte der Sondergesandte die aktuelle Situation und berichtete von Gewalt, Hassreden und Leichenverstümmelungen.

Letzte Woche hatte das Büro des Hohen Kommissars für Menschenrechte (OHCHR) aufgrund der Situation in Libyen Alarm geschlagen. Es sei infolge der jüngsten Gewaltausbrüche zu ernstzunehmenden Menschenrechtsverletzungen wie Hinrichtungen ohne Verfahren oder Massenverhaftungen gekommen.

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