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35.000 Menschen aus Ost-Aleppo evakuiert

12 21 2016Syria23. Dezember 2016 – Die Evakuierungen von Zivilisten aus der syrischen Stadt Aleppo sind fast abgeschlossen. Überwiegend Bewohner des Ostteils der Stadt und aus den beiden Dörfern Foah und Kefraya seien in Sicherheit gebracht worden, erklärte Jan Egeland, UN-Gesandter für Syrien.

„Der Zeitdruck ist groß und die winterlichen Temperaturen erschweren die Lage zusätzlich. Die Menschen waren bis vor kurzem in der belagerten Stadt gefangen und sind verzweifelt. Wir müssen ihren Schutz gewährleisten“, betonte er.

Über den Ort Ramouseh hätten etwa 35.000 Menschen Ost-Aleppo in circa 200 Bussen und 750 Autos und Lastwagen verlassen. Dies teilte Egeland bei einem Treffen der Humanitären Einsatzgruppe der Internationalen Gruppe zur Unterstützung Syriens (ISSG) in Genf mit. Auch die 20 UN-Beobachter habe man nach Ramouseh entsandt.

Egeland beschrieb die Evakuierungen als „sehr unübersichtlich“. Er dankte dem Syrisch-Arabischen Roten Halbmond und dem Internationalen Komitee des Roten Kreuzes (IKRK) sowie den UN-Mitarbeitern, die in Tages- und Nachtschichten vor Ort im Einsatz seien. Die beiden Hilfsorganisationen hatten die Evakuierung in Ost-Aleppo organisiert. Auch den 32 Nichtregierungsorganisationen, die mit den UN in Idlib und in den Randbezirken Aleppos zusammengearbeitet hatten, sprach der UN-Gesandte seinen Dank aus.

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