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Evakuierung in Ost-Aleppo fortgesetzt

12 21 2016Aleppo22. Dezember 2016 – Bei eisigen Temperaturen sind weitere Zivilisten aus Ost-Aleppo evakuiert worden. Der Syrisch-Arabische Rote Halbmond und das Internationale Komite des Roten Kreuzes (IKRK) begleiten die Transporte aus dem umkämpften Gebiet. Die Vereinten Nationen gehen davon aus, dass in den letzten sechs Tagen insgesamt mehr als 25.000 Menschen mithilfe der Organisationen in Sicherheit gebracht werden konnten.

Inzwischen hat der UN-Sicherheitsrat in New York weitere humanitäre Hilfslieferungen für die Grenz- und Kriegsgebiete in Syrien beschlossen. Einstimmig votierte das 15-köpfige Gremium für eine Resolution, die die Hilfsleistungen um ein weiteres Jahr, bis zum 10. Januar 2018, verlängert. Der Sicherheitsrat forderte alle Parteien und insbesondere die syrischen Behörden auf, ihren völkerrechtlichen Verpflichtungen unverzüglich nachzukommen.

UN-Sprecher Farhan Haq bestätigte, dass mindestens 20 UN-Mitarbeiter aus Damaskus nach Aleppo entsandt worden seien, um die Hilfsorganisationen zu unterstützen. Die UN-Mitarbeiter würden eingesetzt, um die Evakuierungen laufend zu überwachen und Lageberichte abzugeben.

„Die Zivilbevölkerung unbeschadet zu evakuieren, bleibt nach wie vor unsere größte Sorge“, erklärte der Sprecher. Den Menschen, die evakuiert werden wollen, sei ein sicherer Transport aus Aleppo zu gewähren.

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