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Mossul: Knapp die Hälfte aller Kinder haben keinen Zugang zu sauberem Wasser

11 30 2016Mosul01. Dezember 2016 – Nach der Zerstörung einer wichtigen Wasserleitung in Mossul sind dem Kinderhelfwerk der Vereinten Nationen (UNICEF) zufolge 300,000 Kinder und ihre Familien von der Wasserversorgung abgeschnitten. Die beschädigte Wasserleitung liegt teilweise in Gebieten, die von der Terrormiliz Islamischer Staat kontrolliert werden, wodurch eine schnelle Reparatur der Anlage erschwert wird.
„Die Kinder und ihre Familien befinden sich in einer schrecklichen Situation in Mossul. Sie laufen nicht nur Gefahr im Kreuzfeuer der Gefechte verletzt oder getötet zu werden, sondern haben jetzt auch keinen Zugang mehr zu sicherem Trinkwasser“, sagte Peter Hawkins, UNICEF-Vertreter im Irak, in einer Pressemitteilung.
Zurzeit reichen die Wasservorräte nicht aus um die Bewohner Mossuls zu versorgen. Falls die Versorgung mit fließend Wasser nicht schnell wieder hergestellt wird, werden die Menschen gezwungen sein, ihr Trinkwasser aus unsicheren Quellen zu beziehen. UNICEF zufolge sind insbesondere Kinder, die verunreinigtem Wasser ausgesetzt sind, anfällig für Wasserkrankheiten wie schwere Diarrhöe oder Mangelernährung.

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