Sonntag, 18 August 2019
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UNICEF-Studie: 385 Millionen Kinder leben in extremer Armut

South Sudan UN027534 20164. Oktober 2016 – Kinder leben mehr als doppelt so häufig unter Bedingungen extremer Armut als Erwachsene. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie die gemeinsam von UNICEF und der Weltbank veröffentlich wurde.
„Die Auswirkungen der Armut sind am schädlichsten für Kinder, insbesondere für junge Kinder, weil die Entbehrungen die Entwicklung ihrer Körper und Psyche behindert“ sagte UNICEF-Direktor Anthony Lake in einer Pressemitteilung. Der Report mit dem Titel „Ending Extreme Poverty: A Focus on Children“ zeigt, dass im Jahre 2013 knapp 20 Prozent der Kinder aus Entwicklungsländern in Haushalten lebten, denen nicht mehr als 1,9 Dollar pro Person zur Verfügung standen.
„Die schiere Anzahl von Kindern in extremer Armut verdeutlicht, dass insbesondere in die frühen Jahre der Kindesentwicklung investiert werden muss“ sagte Ana Revenga, Direktorin für den Bereich Armut und Gerechtigkeit bei der Weltbank.
Der Bericht basiert auf Daten aus 89 Ländern, die gemeinsam 83 Prozent der Bevölkerung aus Entwicklungsländern repräsentieren.

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