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Humanitäre Hilfe in Syrien muss ausgeweitet werden

09 16 2015Children14. April 2016 (UNRIC) – Am zweiten Tag der Friedensgespräche in Genf hat der UN-Sondergesandte Steffan de Mistura die Notwendigkeit betont, die humanitären Maßnahmen in Syrien zu verbessern. "Ich kann nicht leugnen, dass jeder in der Sitzung enttäuscht war", sagte er in Bezug auf ein Treffen mit der Arbeitsgruppe für humanitären Zugang, die Hilfsgüter in Syrien verteilen sollen. Es sei unbefriedigend, erklärte de Mistura, dass viele belagerte Gebiete immer noch nicht erreicht werden können. Nach Angaben des UN-Sondergesandten wurden im Januar und Februar zwar mehr als 6,8 Millionen Menschen mit Wasser versorgt und konnten Sanitäranlagen nutzen, dass "ändert aber nichts an der Tatsache, dass wir trotzdem enttäuscht sind, insbesondere jetzt, da wir mit einer allmählichen Verbesserung rechnen". De Mistura fügte hinzu, dass die Arbeitsgruppe für humanitären Zugang nicht passiv handeln dürfe. 

Den Abwurf von Nahrungsmitteln in Deir ez-Zor beurteilte er äußerst positiv: "Das Welternährungsprogramm hat mehr als 55 Tonnen Nahrungsmittel über der Stadt abgeworfen." In Zukunft sei der Abwurf von Medikamenten geplant. Dies berge jedoch einige Probleme, da sie für militärische Zwecke missbraucht werden könnten.

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